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03.05.2017

Axel Springer Award an WWW-Erfinder Sir Timothy Berners-Lee

Veranstalter und Preisträger des Axel Springer Awards: Friede Springer, Sir Timothy Berners-Lee mit Ehefrau Rosemary Leith, Dr. Mathias Döpfner (v.r.; © Axel Springer SE / Daniel Biskup)

Gestern Abend hat das Medienhaus Axel Springer Sir Timothy Berners-Lee mit dem Axel Springer Award 2017 ausgezeichnet. Unter dem Motto „An Evening for Sir Timothy Berners-Lee“ ehrten Vertreter aus Medien, Politik, Wirtschaft, Kultur und Wissenschaft den Erfinder des World Wide Web im Rahmen eines festlichen Empfangs im Axel Springer Journalisten-Club in Berlin.

Dr. Mathias Döpfner, Vorstandsvorsitzender der Axel Springer SE: „Nach Sprache, Schrift und Druck ist das World Wide Web das vierte Kommunikationsglück der Menschheit. Dass wir es nutzen können, haben wir Sir Tim Berners-Lee zu verdanken. Sein Beitrag zur Verbreitung von Wissen, das Menschen miteinander teilen können, ist ein unschätzbar wertvolles Geschenk. Und umso bemerkenswerter ist es, dass Sir Tim Berners-Lee heute so engagiert auf einige kritische Entwicklungen hinweist."

Die Laudatio auf den Preisträger hielt Professor Dr. Sascha Friesike, Professor der Knowledge, Information and Innovation research group (KIN) an der Vrije Universiteit Amsterdam und zuvor Professor für Innovation und Unternehmertum an der Universität in Würzburg sowie Forschungsleiter am Alexander von Humboldt Institut für Internet und Gesellschaft in Berlin. Er erläuterte in seinem Vortrag die herausragende Bedeutung der Erfindung Berners-Lees: „Als der Physiker Tim Berners-Lee in meinem Alter war, forschte er am CERN in Genf und hatte eine Idee. Er wollte Informationen über das Internet miteinander verknüpfen. Eigentlich ging es ihm darum, dass Forscher besser zusammenarbeiten können, doch seine Idee trat eine Lawine weiterer Ideen los. Jedes Jahr sahen mehr Menschen sein World Wide Web und jedes Jahr entstanden neue Erfindungen, die unser heutiges Leben wesentlich prägen. Doch Berners-Lees Erfindung zeichnet sich nicht nur dadurch aus, dass er mit ihr eine Reihe weiterer Entwicklungen anstieß, die wir heute als alltägliche betrachten. Sie kann auch als einer der erfolgreichsten Forschungsanträge betrachtet werden, da es ihm gelang, seine Idee nicht nur zu implementieren, sondern auch dafür zu sorgen, dass andere sie pflegten und weiterentwickelten.“

Wie vom Preisträger gewünscht stand im Mittelpunkt des Abends ein von Christoph Keese moderiertes Gespräch unter den Gästen, das den vielfältigen Einfluss des Internets auf alle Bereiche der Gesellschaft, Politik, Wirtschaft und Kultur und der Medien deutlich machen sollte.

Erster Empfänger des Axel Springer Awards war 2016 Facebook-Gründer Mark Zuckerberg. Der Award ist ein ideeller Preis ohne Preisgeld, mit dem Ziel, zu Innovationen und Unternehmertum zu ermutigen.


(tor)