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Wer sich bei Facebook informiert, nutzt meistens professionelle Beiträge

Wenn es darum geht Informationen über das tagesaktuelle Geschehen zu bekommen, hat das Internet für die deutschsprachige Bevölkerung nur eine nachgeordnete Bedeutung. Zu diesem Ergebnis kommen übereinstimmend die AWA und die Mediengewichtungsstudie der Landesmedienanstalten.

Täglich nutzen 20,3 Millionen das Netz zur Information. Jeder Zehnte von ihnen nutzt Facebook zu Informationszwecken. Dabei wählt drei Viertel davon bewusst „professionelle Beiträge“, also im Wesentlichen Infos, die Journalisten klassischer Medien erstellen. Mehr zum Thema…


Handel
13.02.2015

Warenhäuser: Sortimentsumfang der E-Shops variiert

Ein Vergleich der E-Shops zehn bedeutender europäischer Warenhäuser zeigt zwar ein durchgehendes Angebot an Bekleidung, Schuhen und Taschen, jedoch gibt es vereinzelt Lücken bei Schmuck oder Kosmetik. Vier der Warenhäuser legen ihren Schwerpunkt in Bekleidung, drei bieten verstärkt Artikel zur Produktgruppe Home/Living an und drei Häuser fokussieren den Bereich Beauty/Kosmetik. Das zeigt die 'eShop-Analysis Department Stores 2015' der Marktforschungsberatungsgesellschaft Research Tools, Esslingen am Neckar.

Deutsche Anbeiter in punkto Sortimentsumfang im Mittelfeld

Die Anzahl der gelisteten Artikel differiert demnach enorm bei den zehn Warenhäusern. Das britische Unternehmen House of Fraser bietet mit über 95.000 Artikeln das umfassendste Angebot, es folgt das Schweizer Unternehmen Jelmoli. Die deutschen Häuser Breuninger, Kaufhof und Karstadt liegen bezüglich des Sortimentsumfangs im Mittelfeld.

Konditionenvergleiche zeigen laut der Studie, dass vor allem Liberty London und Selfridges neben dem gängigen Sortiment ergänzend ein sehr exklusives Klientel bedienen. Konsequenterweise sind die ermittelten Preisspannen beider Warenhausketten vergleichsweise breit angelegt, so Research Tools. Das spanische Kaufhaus El Corte Inglés hingegen verzichte weitgehend auf hochpreisige Artikel.

Schweizer Warenhauskette Manor gibt die höchsten Rabatte

Acht der zehn E-Shops gewähren Rabatte. Die Höhe der Preisnachlässe liegt im Gesamtdurchschnitt zwischen 24 und 58 Prozent. Die Schweizer Warenhauskette Manor führt in diesem Ranking. Die Versandkosten sind in allen zehn Onlineshops ähnlich: Sie liegen zwischen 2,64 Euro und 7,50 Euro und sind zumindest bis zu einem Mindestbestellwert obligat. Einen Bonus für einen Online-Einkauf gewährt keiner der zehn E-Shops.

Vier der fünf deutschen und Schweizer Warenhäuser bieten die Möglichkeit der Bezahlung auf Rechnung. Die internationalen Ketten hingegen setzen fast ausschließlich auf Kreditkarten, ergänzend wird PayPal akzeptiert, so die Studie.

Warenhäuser sind im Social Web präsent

Zur Betonung ihrer Kundenfreundlichkeit punkten Kaufhäuser wie Arnotts oder Manor mit einer verlängerten Rückgabefrist. Eine Möglichkeit zur Kundenbewertung bieten Jelmoli und Kaufhof. Eine breite Präsenz in sozialen Medien und auf YouTube oder einen eigenen Blog unterhalten fast alle Warenhäuser.

Die in englischer Sprache verfasste Studie 'eShop-Analysis Department Stores 2015' von Research Tools untersucht die Onlineshops der europäischen Warenhäuser Arnotts, Breuninger, El Corte Inglés, House of Fraser, Jelmoli, Karstadt, Kaufhof, Liberty London, Manor und Selfridges. U.a. werden entlang des Kundenpfads mit den vier Bereichen Orientierung, Produktsortiment, Konditionen und Service die Customer Touchpoint-Bereiche der E-Shops analysiert.

(vg)