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Handel, Unternehmen & Marken, Recht & Politik
05.08.2016

Gütesiegel werden von Verbrauchern geschätzt

Vor allem bei Lebensmitteln werden Gütesiegel als Orientierungshilfe vom Verbraucher geschätzt

Gütesiegel werden vor allem bei Lebensmitteln als Orientierungshilfe bei der Kaufentscheidung geschätzt. Im Schnitt sind die Kunden sogar bereit, für solche Produkte höhere Preise zu zahlen. Das zeigt der 'Gütesiegelmonitor 2016' der Dr. Grieger & Cie. Marktforschung, Hamburg. Die Angaben basieren auf den Aussagen von rund 1.200 repräsentativ ausgewählten Teilnehmern, untersucht wurden insgesamt 37 Gütesiegel. Die Studie ist nach sechs Kernfragestellungen gegliedert: Relevanz im Branchenvergleich, Bekanntheit & Vertrauen, Zielgruppen & Käuferreichweite, Information über Siegelinhalte und Vergabeinstitutionen, Imagetransfer zwischen Produkt und Siegel sowie die Kauf- und Preisbereitschaft.

Bekanntheit & Vertrauen: Stiftung Warentest vorn

Das bekannteste Gütesiegel stammt von der Stiftung Warentest: 96 Prozent der Befragten kennen es. Auch in puncto Vertrauen liegt das Stiftung Warentest-Siegel auf dem ersten Platz und erreicht mit 74 von 100 möglichen Punkten den höchsten Wert.
Besonders positiv stehen Eltern mit Kindern unter 16 Jahren, Personen unter 40 Jahren und Haushalte, die sich finanziell nicht groß einschränken müssen, den Gütesiegeln gegenüber. Sie gehören auch zu denen, die sich häufiger mit den Vergabekriterien für einzelne Siegel beschäftigen. Die mit 69 Prozent größte Zielgruppe kennt das Stiftung Warentest-Siegel.

Kaufwahrscheinlichkeit für ein Produkt mit Gütesiegel höher

Einen besonders hohen Stellenwert bei der Kaufentscheidung nehmen Gütesiegel bei der Qualitätsbewertung von Lebensmitteln ein. Knapp zwei Drittel der Umfrageteilnehmer werten Gütesiegel als Indikator für Produktqualität.

Insgesamt hat die Studie ergeben, dass die Kaufwahrscheinlichkeit für ein Produkt mit Gütesiegel im Schnitt um 4,2 Prozent höher ist als bei Produkten ohne eine solche Kennzeichnung. Zudem sind die Verbraucher bereit, für diese Produkte mehr auszugeben: Im Schnitt akzeptieren sie einen um 2,3 Prozent höheren Preis als bei Produkten ohne Gütesiegel. Insbesondere Non-Food-Produkte sind den Kunden einen Aufpreis wert. Die Bereitschaft, einen höheren Preis zu zahlen, variiert je nach Gütesiegel.

Die Studie wurde von Dezember 2015 bis Februar 2016 mit 1.222 bundesweit repräsentativ ausgewählten Teilnehmern im Alter von 18 bis 69 Jahren durchgeführt. Die Umfrage wurde anhand des Onlineportals www.befragmich.de durchgeführt.

(tor)