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Handel
08.11.2017

Black Friday: Deutsche Verbraucher zeigen sich sparsam

Black Friday ist auch in Deutschland angekommen

Neun von zehn Deutschen kennen den Black Friday als Shopping-Event und sechs von zehn wollen dieses Jahr am Black Friday (also 24. November) einkaufen. Zu diesem Ergebnis Ergebnis kommt zumindest eine von mydealz.de in Auftrag gegebenen und von Statista durchgeführte Studie. Befragt wurden 6.000 Konsumenten in Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien und Spanien.

Sehr bekannt ist der Black Friday in Deutschland laut Studie vor allem in der Altersgruppe der 25- bis 34-Jährigen (99,3 Prozent) und 16- bis 24-Jährigen (96,24 Prozent). Ältere Verbraucher fremdeln hingegen mit dem Shopping-Event: Jeder vierte Verbraucher im Alter über 65 Jahren (25,11 Prozent) kennt den Black Friday noch nicht.

Was die Bekanntheit des Black Friday angeht, rangiert Deutschland bei den untersuchten Ländern nur auf dem vorletzten Platz. Etwas weniger bekannt ist der Black Friday in Frankreich: "Nur" 88,57 Prozent der Franzosen kennen den Black Friday. Verbreiteter ist das Shopping-Event hingegen in Italien (94,85 Prozent) und Spanien (96,62 Prozent). In Großbritannien verfügt der Black Friday über die längste Tradition in Europa und damit auch über die größte Bekanntheit: 98,35 Prozent der Briten kennen das Shopping-Event, das auf der Insel dieses Jahr bereits zum fünfzehnten Mal stattfindet.

Vor allem bei jüngeren Verbraucher beliebt

Sechs von zehn Deutschen (62,33 Prozent) planen dieses Jahr am Black Friday einzukaufen. Vor allem jüngere Verbraucher fiebern der "Rabattschlacht" entgegen: Von den 16- bis 24-Jährigen möchten 78,95 Prozent, von den 25- bis 34-Jährigen sogar 82,04 Prozent am Black Friday auf Shopping-Tour gehen. Auf weniger Akzeptanz stößt das Verkaufs-Event hingegen bei älteren Verbrauchern: Nur jeder zweite 55- bis 64-Jährige (50,0 Prozent) und nur vier von zehn Konsumenten (38,24 Prozent) im Alter über 65 Jahren planen, am Black Friday einzukaufen.

Im internationalen Vergleich liegt Deutschland - was die Zahl der "Black-Friday-Käufer" angeht - auf dem dritten Platz. In Großbritannien (59,28 Prozent) und Frankreich (59,43 Prozent) planen weniger Verbraucher, am Black Friday einzukaufen. In Italien (71,95 Prozent) und Spanien (72,94 Prozent) möchten sich hingegen deutlich mehr Verbraucher am Black Friday das eine oder andere Schnäppchen sichern.

Deutsche Verbraucher geben vergleichsweise wenig aus

Dass viele Deutsche am Black Friday einkaufen möchten, heißt nicht, dass sie dann auch viel ausgeben. Zur besseren Vergleichbarkeit haben die Studienautoren Verbraucher dabei in drei Gruppen eingeteilt: "Small spender" (Ausgaben unter 100 Euro), "Medium Spender" (Ausgaben von 100 bis 300 Euro) und "Big Spender" (Ausgaben über 300 Euro).

Dieser Einteilung folgend, entpuppen sich 41,32 Prozent der Deutschen als "Low Spender" und 17,51 Prozent als "Medium Spender". Der Anteil der "Big Spender" ist hingegen vergleichsweise gering: Nur 3,49 Prozent der Deutschen möchten am Black Friday mehr als 300 Euro ausgeben. Und nur jeder Hundertste Deutsche plant, am Black Friday mehr als 500 Euro auszugeben.

Bei den Pro-Kopf-Ausgaben zum Black Friday liegt Deutschland auf dem vorletzten Platz - sowohl bei den "Medium" als auch bei den "Big Spendern". Spitzenreiter bei den "Medium Spendern" sind Spanien und Italien: 25,72 Prozent der Spanier und 25,4 Prozent der Italiener planen am Black Friday zwischen 100 und 300 Euro auszugeben. In Frankreich sind es 18,56 Prozent, in Großbritannien sogar nur magere 16,60 Prozent.

Unter den Briten finden sich dafür aber vergleichsweise viele "Big Spender": 4,64 Prozent der Briten möchten am Black Friday - umgerechnet - mehr als 300 Euro ausgeben. Weder Händler aus Spanien (4,58 Prozent) oder Italien (4,4 Prozent) dürfen sich über ähnlich viele "Big Spender" freuen. Wenig ausgabefreudig scheinen die Franzosen zu sein: Nur 3,44 Prozent unserer westlichen Nachbarn planen, am Black Friday mehr als 300 Euro auszugeben.

(tor)