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Handel, Unternehmen & Marken
09.11.2017

Shopping: Ein Viertel der Waren wird bereits online gekauft

Jede fünfte Deutsche kauft mindestens ebenso häufig on- wie offline

In Hessen wohnen die größten Fans des Online-Shoppings, während im Norden der Republik der stationäre Handel wieder Fuß fasst

Durchschnittlich 26 Prozent ihrer Einkäufe tätigen die Deutschen im Netz. Jeder fünfte Bundesbürger erledigt sogar mehr als die Hälfte seiner Besorgungen online. Nur sieben Prozent kaufen überhaupt nicht im Internet ein. Regional gibt es dabei Unterschiede: Deutschlands Online-Shopping-Könige leben in Hessen, speziell in Frankfurt am Main. So lauten einige zentrale Ergebnisse der Postbank-Studie "Der digitale Deutsche und das Geld".

Die 18- bis 34-Jährigen, also die Digital Natives, decken ihren Einkaufsbedarf sogar bereits zu rund einem Drittel im Netz ab; bei den Älteren ab 35 Jahre ist es knapp ein Viertel. Bei anderen Digital-Themen fällt der Unterschied zwischen den Generationen allerdings stärker ins Gewicht, wie die Studie zeigt. So surfen die unter 35-Jährigen zum Beispiel im Schnitt 55 Stunden pro Woche im Internet, die Älteren dagegen nur 39 Stunden.

Der Einkauf per Mausklick hat sich dabei regional unterschiedlich stark durchgesetzt. Spitzenreiter im Online-Shoppen sind die Hessen: Sie erledigen 30 Prozent ihrer Einkäufe im Netz. Auf Platz zwei und drei liegen Baden-Württemberg und Berlin mit jeweils 28 Prozent. Am Ende des Rankings finden sich Schleswig-Holstein und Hamburg, deren Bewohner vergleichsweise wenig im Internet kaufen. Sie stillen lediglich 22 Prozent ihrer Shopping-Bedürfnisse online.

Großstadtbewohner neigen stärker zum Einkauf im Netz


Die Studie zeigt auch, dass in den Großstädten überdurchschnittlich viel online eingekauft wird - obwohl dort auch das Angebot des stationären Einzelhandels eine gute Auswahl bietet. Unter den zehn untersuchten deutschen Großstädten wird in sechs Metropolen häufiger online bestellt als im Bundesdurchschnitt. Der Schnitt der Top-Ten-Städte liegt mit 27 Prozent Anteil am Einkaufsbedarf auch etwas höher als im Bundesdurchschnitt. An der Spitze steht Frankfurt am Main: Die Einwohner erledigen 36 Prozent ihrer Besorgungen im Netz. Auf Platz zwei folgt Leipzig mit 30 Prozent. 28 Prozent ihrer Einkäufe ordern die Berliner, die Münchner und die Dortmunder online.

Wie viel online geshoppt wird, hängt eng zusammen mit der Intensität der Internetnutzung. So sind die Hessen Spitzenreiter im Internet-Surfen, wie die Postbank-Studie zeigt. Sie verbringen im Schnitt 47 Stunden wöchentlich im Netz - in keinem Bundesland wird mehr gesurft. Deutschlandweit sind die Bundesbürger im Schnitt 43 Stunden pro Woche im Netz unterwegs. Die Bewohner von Frankfurt bringen es im Schnitt auf knapp 62 Wochenstunden - das ist mit Abstand der Spitzenwert im Vergleich deutscher Metropolen.

Am liebsten Medien und Elektronik


Bücher, DVDs, CDs und Videospiele werden von 68 Prozent der Deutschen bevorzugt im Internet gekauft. Zu den typischen Produkten, die mehr als die Hälfte der Befragten gern im Netz kaufen, gehören außerdem Unterhaltungselektronik sowie Elektro- und Haushaltsgeräte. Aber auch Bekleidung und Schuhe shoppen bereits 40 Prozent der Deutschen lieber im Internet. Bevorzugt im Geschäft vor Ort kaufen die Menschen dagegen Lebensmittel und Drogerieartikel. Auch Gesundheitsartikel und Medizin sowie Möbel und Wohnaccessoires besorgt eine klare Mehrheit lieber im Laden.

Für die Digitalstudie "Der digitale Deutsche 2017" wurden im Zeitraum April bis Mai diesen Jahres 3.967 Deutsche befragt. Um eine bevölkerungsrepräsentative Struktur abzubilden, erfolgte eine Gewichtung der Stichprobe nach Bundesland (Proportionalisierung), Alter und Geschlecht. Als Referenzdatei wurde der Zensus 2011 des Statistischen Bundesamtes zugrunde gelegt.

(tor)