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Handel
08.02.2018

Food-Studie: Nachhaltige Ernährung liegt im Trend

Jeder zweite Verbraucher in Deutschland achtet auf eine gesunde Ernährung (Foto: Pixabay)

Das Mess- und Datenanalyse-Unternehmen Nielsen hat für eine Food-Studie über 11.000 deutsche Haushalte zu ihren Ernährungs- und Einkaufsgewohnheiten, ihrer Motivation und ihren Vorlieben befragt und sie in sieben Ernährungstypen kategorisiert. Dabei machen die 'Engagierten' mit 27 Prozent den größten Anteil aus, gefolgt von den 'Pragmatikern' (22 Prozent) und den 'Unbekümmerten' (16 Prozent). Je elf Prozent machen die 'Naturnahen' und die 'Trendigen' aus, während neun Prozent der Verbraucher die 'Körperbewussten' und vier Prozent 'Gewissensentscheider' sind.

Verbraucher achten auf Tierhaltung

Generell spielt laut Studie für 56 Prozent der Verbraucher eine gute Tierhaltung beim Fleischkonsum eine Rolle, beim Lebensmitteleinkauf ist ebenso jedem Zweiten Umweltschutz wichtig. Acht von zehn Deutschen zählen zu den bewussten Essern und 45 Prozent achten auf eine gesunde Ernährung.

Insgesamt 17 Prozent der deutschen Verbraucher reduzieren ihren Fleischkonsum laut der Studie aktiv – sei es aus gesundheitlichen, pragmatischen, moralischen Gründen. "Einer von vier Befragten gab an, die Inhaltsstoffe der Lebensmittel genau zu lesen", sagt Birgit Czinkota, Expertin für Bewusste Esser und Senior Client Consultant bei Nielsen. "Transparente und vertrauenserweckende Informationsangebote von Produkten beeinflussen zunehmend die Kaufentscheidung."
 
Für Qualität wird mehr bezahlt
 
Die deutschen Verbraucher sind demnach nicht nur beim Thema Fleisch und Tierwohl achtsam: 63 Prozent legen Wert auf Regionalität und 39 Prozent befürworten eine saisonale Ernährung. 28 Prozent der deutschen Verbraucher achten beim Lebensmitteleinkauf auf Bio.

"Nachhaltigkeit, Ernährung und auch Qualität sind für viele Verbraucher mittlerweile eng miteinander verknüpft und genauso wichtig wie der Geschmack. Für nachhaltige und qualitativ hochwertige Produkte greifen die Deutschen daher mit gutem Gewissen auch mal tiefer in die Tasche", erklärt Czinkota.

(sl)