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Handel
23.05.2014

Studie: Dafür geben die Deutschen ihr Geld aus

Vor allem für Nahrungsmittel, Gesundheitsprodukte und Baumarktartikel geben die Deutschen ihr Einkommen aus. Dabei unterscheidet sich das Konsumverhalten der Bayern teilweise deutlich von dem der Hamburger, wie die "BBE!CIMA!MB"-Studie der BBE Handelsberatung GmbH, München, zur Sortimentskaufkraft 2013 belegt. Die Einzelhandelskaufkraft der Deutschen wird in der Studie für 37 Warengruppen aufgeschlüsselt. Exemplarisch werden die regionalen Kaufkraftpotenziale der drei stärksten Einzelsortimente Nahrungsmittel, Gesundheitsprodukte und Baumärkte betrachtet.

643 Euro für Gesundheitsprodukte

Für Gesundheitsprodukte (rezeptfreie und verschreibungspflichtige) gaben die Deutschen im Jahr 2013 laut Studie 643 Euro je Einwohner aus. Auf Grund des größer werdenden Anteils der rezeptfreien Medikamente ist dort, wo die Einzelhandelskaufkraft hoch ist, auch das Ausgabeverhalten für Gesundheitsprodukte hoch. So liegt in den sechs Bundesländern (Hamburg, Bayern, Baden-Württemberg, Hessen, Schleswig-Holstein, Nordrhein-Westfalen) mit einer überdurchschnittlichen Einzelhandelskaufkraft auch die Nachfrage nach Gesundheitsprodukten über dem Durchschnitt.

Hamburg ist an der Spitze der Bundesländer-Rangfolge. Hier haben die Einwohner 698 Euro für Gesundheitsprodukte investiert und liegen damit rund neun Prozent über dem Bundesdurchschnitt.

500 Euro für Baumarktartikel, 1.695 Euro für Nahrungsmittel

Für Baumarktartikel gaben die Deutschen 2013 rund 500 Euro je Einwohner aus. Auf dem ersten Rang der Bundesländer liegt Bayern mit 533 Euro je Einwohner. Berlin liegt bei diesem Sortiment (440 Euro je Einwohner) auf dem letzten Platz. Ebenfalls deutlich unter dem Bundesdurchschnitt liegen Sachsen-Anhalt und Thüringen.

Für Nahrungsmittel gaben die Deutschen 2013 mit 1.695 Euro je Einwohner am meisten aller Sortimente aus. An der Spitze rangiert hier Hamburg. In der Hansestadt wurde rund acht Prozent mehr in Nahrungsmittel investiert als im Bundesdurchschnitt. Am Ende der Rangliste befinden sich die Bundesländer Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern und Thüringen.

(rh)