Zum Markenverband
Die Stimme der Markenwirtschaft



Twitter

MARKENARTIKEL zwitschert jetzt.
Folgen Sie uns @markenartikler


Sie suchen einen Corporate Publisher?

Im CP GUIDE finden Sie die passenden Partner und Dienstleister für Ihre Corporate-Communications-Projekte, schnell, unkompliziert, aussagekräftig. mehr



Medien & Werbung
08.12.2015

68 Prozent der Onliner finden Re-Targeting-Werbung unpassend

Akzeptanz von Re-Targeting

Wer kennt sie nicht, die Banner mit den Produktangeboten, nach denen man letzte Woche recherchiert hat? Nur 24 Prozent der Internetnutzer sind solche Re-Targeting-Banner noch nie aufgefallen, so die Ergebnisse einer repräsentativen Online-Nutzerstudie des Hamburger Marktforschungsunternehmens GreenAdz. Im Umkehrschluss heißt dies, dass 76 Prozent der User sich durchaus über die Existenz von Re-Targeting-Werbung bewusst sind.

Schlechte Noten für Ausführung und Transparenz der Werbung

Den meisten fällt Re-Targeting-Werbung dabei auf, weil sie schlecht ausgeführt wird: 68 Prozent meinen, dass die Werbung unpassend sei, da sie sich schon längst nicht mehr für dieses Produkt interessieren bzw. es bereits gekauft haben. 62 fragen sich, warum ihnen diese Werbung angezeigt wird, und woher der Anbieter die vermeintlichen Interessen kenne.
 
Vier von zehn Befragten finden Re-Targeting hilfreich

41 Prozent stimmen allerdings explizit der Aussage zu, dass diese Art der Werbung hilfreich sei. Denn so könne man beispielsweise sehen, ob das Produkt mittlerweile günstiger erhältlich ist.

Dr. Sandra Gärtner, Geschäftsführerin, GreenAdz: "Auch hier zeigt sich, wie wichtig ein respektvoller Umgang auf Augenhöhe für eine erfolgreichen Ansprache seiner Kunden ist – dies gilt insbesondere für die werbliche Kommunikation über Display-Banner als auch über die eigene Website. Vor dem Hintergrund zunehmender Unsicherheit, wie welche Daten jedes Einzelnen genutzt werden, birgt sich großes Potenzial, sich als Anbieter positiv abzusetzen und den Nutzern zu erklären, wie die - durchaus wahrgenommene - personalisierte Ansprache eigentlich zustande kommt."
 
Die Studie wurde auf Basis von 512 Online-Nutzern im April 2015 durchgeführt, rekrutiert über das Online-Access-Panel von Lightspeed GMI. Weitere Ergebnisse sind die beliebtesten Incentivierungen für Online-Befragungen, Akzeptanz von Online-Werbung sowie die Verbreitung von AdBlockern. Die Ergebnispräsentation der Studie kann über eine E-Mail an info@greenadz.de kostenlos angefordert werden.

(vg)