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Medien & Werbung, Unternehmen & Marken
31.08.2017

Digital Natives bleiben linearem TV treu

„Bewegtbild-Heavy-User“ und „Streaming-Nerds“ dominieren (Definitionen für entsprechende Nutzung: TV (mind. 1 bis 3 Mal die Woche), Streaming (SVoD-Abonnent oder mind. seltenes illegales Streaming), Kino (mind. alle 2 bis 3 Monate))

Lineares Fernsehen ist auch für die Digital Natives weiterhin relevant, so das Fazit einer Grundlagenstudie zur Bewegtbildunterhaltung dieser Personengruppe. Für die Studie der Serviceplan-Tochter Mediaplus Strategic Insights wurden 1.500 Digital Natives befragt. Lineares Fernsehen wird demnach in der Generation Z ( Alter 14-20 Jahre) trotz der verfügbaren Online-Angebote von über 80 Prozent weiterhin geschätzt und genutzt – obwohl diese Generation in einer fragmentierten digitalen Bewegtbild-Welt sozialisiert wurde.

In der Studie wird dieser Umstand damit erklärt, dass unterschiedliche Nutzungsmotivationen mit den Kanälen verbunden sind: TV ist vor allem als abendliche Unterhaltungsmöglichkeit und zur ungezwungenen „Berieselung“ nebenbei in Gebrauch; Subscripted Video-on-Demand-Angebote (SVoD) hingegen werden für spezifischen Content und Binge-Watching genutzt. Illegale Angebote, die von 63 Prozent der Zielgruppe zumindest selten genutzt werden, befriedigen wiederum das Bedürfnis, ohne Aufwand aktuelle Filme sehen zu können. Für bessere Bildqualität gehen indes 74 Prozent alle zwei bis drei Monate ins Kino.

Markant: „Bewegtbild-Heavy-User“ und „Streaming-Nerds“

Die Studie identifiziert unter anderem zwei charakteristische und zugleich extreme Typen (Personas): „Bewegtbild-Heavy-User“ und „Streaming-Nerds“. Über die Hälfte der Digital Natives (55%) sind „Bewegtbild-Heavy-User“ und suchen sich, je nach Anlass, den passenden Kanal aus: Video-on-Demand schätzen sie wegen den hochwertigen Serien, TV zum gemütlich nebenbei laufen lassen – für das echte Filmerlebnis werden sie dann zu Cineasten. Kannibalisierungseffekte finden kaum statt.

Illegales Streaming wird als bequeme Möglichkeit angesehen, in Filme ohne viel Aufwand hineinzustöbern. Nur fünf Prozent der Natives sind reine Streamer („Streaming-Nerds“). Lineares TV oder Kino spielt für diese Gruppe keine Rolle. Diese „Nerds“ sind der Ansicht, dass sie mit Streaming-Angeboten alles haben, was sie brauchen. Auf kinox.to & Co. schätzen sie vor allem die schnelle Verfügbarkeit von brandneuen Filmen.




(tor)