Zum Markenverband
Die Stimme der Markenwirtschaft



Twitter

MARKENARTIKEL zwitschert jetzt.
Folgen Sie uns @markenartikler


Sie suchen einen Corporate Publisher?

Im CP GUIDE finden Sie die passenden Partner und Dienstleister für Ihre Corporate-Communications-Projekte, schnell, unkompliziert, aussagekräftig. mehr



Medien & Werbung
30.01.2018

Datenschutz: Jeder Zweite bezweifelt Wirksamkeit

Die Mehrheit der Deutschen gibt an, keine Kontrolle über persönliche Daten im Internet zu haben (Quelle: Sinus-Institut/YouGov)

Ein Großteil der Deutschen (93 %) hält den Schutz persönlicher Daten für wichtig. Aber mehr als die Hälfte (56 %) findet, dass diese Informationen innerhalb und außerhalb des Internets nicht ausreichend geschützt sind. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Sinus-Instituts, Heidelberg, und des Marktforschungsunternehmens YouGov mit Sitz in Köln. Für die Untersuchung wurden zwischen dem 6. und 15.12.2017 insgesamt 2.048 Personen gefragt, wie wichtig ihnen der Schutz ihrer Daten ist und was sie tun, um persönliche Informationen zu schützen.

Laut der Umfrage gaben 55 Prozent der Deutschen an, keine Kontrolle über ihre Daten im Internet zu haben. Aus diesem Grund nimmt die Bedeutung des Themas Datenschutz in der Bevölkerung weiter zu. 64 Prozent finden, dass dieses Thema nicht hoch genug priorisiert werden kann. Im Gegensatz dazu sind nur 29 Prozent der Meinung, dass dem Datenschutz mittlerweile eine zu hohe Wichtigkeit beigemessen wird.

Deutsche verwenden mehrere Passwörter

Die meisten Deutschen sichern ihre Online-Accounts mit verschiedenen Passwörtern: Drei Viertel (86 %) der User nutzen mindestens zwei verschiedene Kennwörter. Ein Viertel (25 %) davon verwendet sogar mehr als zehn unterschiedliche Passwörter. Die Anzahl der Befragten, die alle Accounts mit demselben Kennwort schützen, ist hingegen gering: Nur zwei Prozent wählen diese Variante.

Während die Mehrheit der Bundesbürger bei Zugangsdaten auf Nummer sicher gehen, sind sie bei Einstellungen am PC nachlässiger: Nur etwa die Hälfte der Bevölkerung ändert die Grundeinstellungen in ihrem Internet-Browser (53 %) oder greift beim Surfen auf einen Ad-Blocker zurück, um die eigene Privatsphäre zu schützen (50 %).

Mehrheit der User sichert mindestens ein Social-Media-Profil 

Im Social Web schützen die User ihre Daten dahingegen besser: 82 Prozent haben in mindestens einem Portal die Privatsphäre-Einstellungen ihres Profils angepasst. 39 Prozent überkleben nach Angaben von YouGov zudem die integrierte Kamera ihres Laptops, während sie im Netz unterwegs sind.

(mak)