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Medien & Werbung
16.04.2018

Verbraucher teilen persönliche Daten für Zusatzangebote

Laut Episerver gibt ein Fünftel der Verbraucher an, dass Personalisierung ihr Vertrauen und ihre Treue zur Marke stärkt (Foto: Suprijono Suharjoto/fotolia)

87 Prozent der Verbraucher sind bereit, persönliche Informationen im Online-Shop preiszugeben, wenn sich dadurch ihr Einkaufserlebnis verbessert. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie 'Reimagining Commerce' des Technologie-Anbieters Episerver mit Europahauptsitz in Stockholm. Für die Untersuchung wurden je 1.000 Verbraucher ab 18 Jahren aus Deutschland, den USA, Großbritannien und Skandinavien (Schweden, Finnland, Dänemark, Norwegen) befragt, die in den vergangenen zwölf Monaten mindestens einmal online eingekauft haben.

Personalisierung erhöht das Vertrauen in die Marke

Laut der Umfrage stellt die Mehrheit der Konsumenten den Marken jedoch in puncto Personalisierung ein schlechtes Zeugnis aus: Jeder Dritte gibt an, dass Marken nicht genug dafür tun würden, um ihnen individualisierte Dienstleistungen anzubieten. 

Diese Angebotslücke wirkt sich zum Teil negativ auf das Image der Shop-Betreiber aus: 16 Prozent der Befragten sind frustriert von Unternehmen, wenn diese keine Personalisierung anbieten. Zwölf Prozent misstrauen sogar solchen Firmen. Im Umkehrschluss kauft ein Viertel eher wieder bei einem Shop ein, in dem dieser Services zum Portfolio gehörte. 20 Prozent sagen, dass Personalisierung ihr Markenvertrauen und ihre -treue stärke.

Während Episerver eine hohe Bereitschaft zur Preisgabe von persönlichen Daten feststellt, kommt eine Studie des Marktforschers Yougov Pic zu einem anderen Ergebnis. So wäre nur jeder Vierte bereit, personenbezogene Informationen für ein besseres Einkaufserlebnis und bessere Serviceleistungen weiterzugeben. Mehr dazu unter diesem Link.

Woran das liegen kann, zeigt der ARD-DeutschlandTrend. So haben 61 Prozent der deutschen User große bzw. sehr große Sorgen vor einem Missbrauch ihrer persönlichen Daten im Netz. Hier gibt es weitere Informationen.

Eine Umfrage im Auftrag von Trusted Shop ergibt, dass jeder Zweite (46 %) vor allem persönliche Daten im Bereich Social Media wie Name, Geburtsdatum und E-Mail als gefährdet ansieht.



(mak)