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21.06.2018

Deutsche mehr als 46 Stunden pro Woche online

Die Internetznutzung der Bundesbürger beträgt 46,2 Stunden pro Woche und übersteigt damit die durschnittliche Wochenarbeitszeit von 40 Stunden (Foto: Postbank)

Die Deutschen verbringen immer mehr Zeit im Internet: 46,2 Stunden sind sie wöchentlich online (2017: 42,8 Stunden). Jüngere Menschen zwischen 18 und 34 Jahren, die sogenannten Digital Natives, sind sogar noch zwölf Stunden länger im Netz unterwegs als der Durchschnitt und bringen es auf rund 58 Stunden wöchentlich. Auf der Arbeit nutzen die Bundesbürger das World Wide Web im Schnitt nur 2,6 Stunden für berufliche Zwecke. Dafür wird im Büro immer häufiger ein Blick aufs Smartphone geworfen, um zum Beispiel neue Chat-Nachrichten zu lesen. Dies sind Ergebnisse der Postbank Digitalstudie 2018, für die mehr als 3.000 Bundesbürger repräsentativ gefragt wurden.

Im regionalen Vergleich sind die Berliner Spitzenreiter bei der Internetnutzung: 56,4 Stunden verbringen sie pro Woche im Netz und damit knapp 13 Prozent mehr als noch im Vorjahr. Auch die nachfolgenden Plätze belegen Stadtstaaten: Bremen liegt mit 53,4 Stunden vor Hamburg (51,3 Stunden). Schlusslicht im Bundesländer-Ranking ist Thüringen mit 40,5 Stunden Internetnutzung wöchentlich. Damit surfen die Menschen in allen Bundesländern mittlerweile länger als sie arbeiten.

Der Bildschirm wird kleiner und mobiler


Zum Surfen nutzen die Deutschen meistens ihr Smartphone und ihren Laptop (je 71 Prozent). Zum ersten Mal seit der ersten Erhebung der Studie 2015 liegen Notebooks damit nicht mehr vor dem Smartphone. Das Smartphone liegt aber mit 14,6 Stunden pro Woche vor dem Laptop (13,4 Stunden). Der klassische Desktop-PC verliert ebenfalls weiter an Relevanz: Nur noch 54 Prozent gehen darüber ins Internet. Das Tablet hat dagegen stark an Bedeutung gewonnen: 42 Prozent sind damit im Netz unterwegs (2017: 36 %).

'Das Smartphone ist vor allem bei den Jüngeren nicht mehr wegzudenken', sagt Thomas Mangel, Chief Digital Officer von der Postbank. 'Sich zu jeder Zeit informieren und miteinander auszutauschen, ist gerade für Digital Natives eine Selbstverständlichkeit. Diese 'smarte' Generation legt daher besonderen Wert auf digitale und mobile Dienstleistungen jederart.'

Unterschiede zwischen den Generationen zeigen sich auch bei der Gerätenutzung: Junge Deutsche zwischen 18 und 34 Jahre nehmen fast alle (89 %) das Smartphone zum Surfen, einen Desktop-PC nutzt weniger als die Hälfte von ihnen. Doch auch die Älteren ab 35 Jahren, die so genannten Digital Immigrants, sind zunehmend mobil erreichbar: 65 Prozent der Befragten gehen mit ihren Smartphones online. In dieser Generation nutzen noch 57 Prozent den PC mit Bildschirm und Maus.

(af)