Zum Markenverband
Die Stimme der Markenwirtschaft



Twitter

MARKENARTIKEL zwitschert jetzt.
Folgen Sie uns @markenartikler


Sie suchen einen Corporate Publisher?

Im CP GUIDE finden Sie die passenden Partner und Dienstleister für Ihre Corporate-Communications-Projekte, schnell, unkompliziert, aussagekräftig. mehr



Medien & Werbung
21.06.2018

Mobile Advertising überholt TV-Werbung, Effektivität fraglich

Mobile Advertising wird bis 2020 über 30 Prozent des Werbemarkts einnehmen (Quelle: Zenith)

Werbung auf mobilen Geräten nimmt mit rasanter Geschwindigkeit zu. So wuchsen die Investitionen in Mobile Advertising im Jahr 2017 um 35 Prozent. Und dieser Trend setzt sich weiter fort: Bis 2020 prognostiziert die Mediaagentur Zenith in ihren 'Advertising Expenditure Forecasts' ein durchschnittliches Wachstum von 21 Prozent pro Jahr.

Mobile-Advertising-Spendings überholen 2021 TV-Spendings

Die Investitionen für Mobile Advertising werden sich dann laut Prognose im Jahr 2020 auf 187 Milliarden US-Dollar belaufen. Für Fernsehwerbung geben Werbetreibenden etwas mehr aus, nämlich 192 Milliarden US-Dollar. Damit würden 31,3 Prozent der der Gelder, die 2020 in Werbung investiert werden, in dieses Medium fließen. Mobile Advertising wird insgesamt 30,5 Prozent des weltweiten Werbemarkts einnehmen (2017: 19,2 %). Danach folgen Desktop-Werbung (14,3 %), Zeitungen (7,1 %), Outdoor (6,5 %), Radio (5,6 %), Zeitschriften (3,7 %) und Kino (1 %).

Beim derzeitigen Wachstumstempo wird die mobile Werbung das Fernsehen laut de rPrognose allerdings als Medium mit den meisten Spendings überholen.

Traditionelle Massenmedien fördern die Awareness effektiver

Die Mediaagentur warnt allerdings, dass es Marken, die ihre Budgets auf mobile Werbung umstellen, schwerer haben könnten, neue Konsumenten zu gewinnen und Marktanteile auszubauen. Die 'Touchpoints ROI Tracker-Datenbank' von Zenith zeige, dass traditionelle Massenmedien die Awareness bei Neukunden oder Gelegenheitskäufern besser förderten. Demnach ist Fernsehwerbung bei potenziellen Konsumenten am effektivsten, während mobile Werbung am wenigsten effektiv ist. Bei potenziellen Kunden ist die Erinnerungswahrscheinlichkeit an Fernsehwerbung 53 Prozent höher als bei bestehenden Konsumenten. Bei mobilen Werbespots sinkt sie jedoch auf 41 Prozent

"Unsere mobilen Geräte werden zum Tor zu unserer Medienwelt, aber ihre Fähigkeiten zur Markenbildung sind noch fraglich – alte Muster auf neue Technologien anzuwenden, um Markenwachstum zu erzielen, funktioniert möglicherweise nicht so einfach", sagt Vittorio Bonori, Global Brand President von Zenith.

(vg)