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Medien & Werbung
21.09.2012

Befragung zur medialen Zukunft vorgestellt

Sind Plakate à la Minority Report, deutschlandweites kostenloses Internet oder nur eine Fernbedienung zur Steuerung aller technischen Geräte im Haushalt für die Deutschen realistische Zukunftsszenarien? Eine repräsentative Befragung der Mediaagentur OMD hat ergeben, dass viele sich vor allem Zukunftsszenarien vorstellen können, die ihr Leben vereinfachen oder ihnen den Zugang zu Informationen erleichtern.

So gehen 69% der OMD-Studienteilnehmer davon aus, dass 2020 oder früher eine Steuerung aller technischen Geräte im Haushalt mit nur einer Fernbedienung möglich sein wird. 68% nehmen an, dass der Internetzugang über einen PC oder Laptop aufgrund der interaktiven Funktionen des Fernsehens spätestens 2020 überflüssig wird – fast ein Viertel der Befragten kann sich diese Entwicklung sogar bereits in den nächsten drei Jahren vorstellen.

Neben der Verringerung der Geräteanzahl sind die Befragten davon überzeugt, dass sich eine simple und bequeme Bedienung der verbleibenden Devices durchsetzen wird: So geht mehr als die Hälfte davon aus, dass bis 2020 das Surfen im Internet nicht mehr durch Tastaturen, sondern durch Spracheerkennung gesteuert wird.

Ein Zukunftsszenario, das sich die Studienteilnehmer explizit wünschen, ist ein kostenfreies und flächendeckendes Internetangebot in Deutschland (38%). Rund die Hälfte der Befragten befürchtet allerdings, dass diese Option nie zur Verfügung stehen wird. Ein erstaunlich großer Teil der Befragten (61%) kann sich sogar technisch aufwändige Produkte wie eine elektronische Zeitungsausgabe, die klein, leicht und faltbar ist, bis spätestens 2020 vorstellen. Technische Neuerungen ohne direkt erkennbaren Mehrwert in der täglichen Nutzung werden hingegen eher skeptisch bewertet: Die Aussicht auf Plakate, die den Konsumenten beim Vorbeigehen erkennen und ihr Werbeangebot individuell auf den Passanten anpassen, empfinden viele als befremdlich – lediglich 6% würden sich eine solche Werbeform wünschen. Dass dies bis 2020 möglich sein wird, halten aber immerhin fast 30% für wahrscheinlich.

Zum Hintergrund der Befragung: Um das künftige Mediennutzungsverhalten der Deutschen zu analysieren und zu bewerten, hat die Mediaagentur OMD in Zusammenarbeit mit der hauseigenen Forschungsabteilung BrandScience und der Trend Research Gesellschaft für Markt- und Kommunikationsforschung, Hamburg, mehrere Online-Befragungen unter 1.037 Personen durchgeführt. Die Teilnehmer der vorliegenden Befragung wurden gebeten, verschiedene Zukunftsszenarien nach ihrer Eintrittswahrscheinlichkeit in Jahren zu clustern und darüber hinaus anzugeben, ob sie sich dieses Szenario explizit wünschen.

Die Befragungen fanden im Rahmen der Recherchen für die  OMD-Zukunftsstudie „media map 2015-2020“ statt. Die ganzheitliche Studie zeigt auf Basis von Konsumentenbefragungen, Datenanalysen, Experteninterviews sowie eines umfangreichen Trendmonitorings die zukünftige Entwicklung von Medienkonsum und Werbemarkt auf und bietet Werbetreibenden, u.a. durch  konkrete Handlungsempfehlungen, eine Art Navigationssystem für ihre Kommunikationsfragestellungen.

Die „OMD media map 2015-2020“ ist ab Ende September gegen eine Schutzgebühr von Euro 1.500 hier erhältlich.

(tor)