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Recht & Politik
10.07.2017

Eurostat: EU-Bevölkerung wächst um drei Prozent

Deutschland verzeichnete 2016 laut Eurostat ein Bevölkerungswachstum von 7,8 Prozent

Pünktlich zum Tag zum Weltbevölkerungstag am 11.Juli hat das Statistische Amt der Europäischen Union (Eurostat) die neuesten Bevölkerungszahlen veröffentlicht. Demnach leben in der EU 511,8 Millionen (Stichtag: 1. Januar). Vor einem Jahr waren es noch 510,3 Millionen Einwohner.

Mit 82,2 Millionen Einwohnern (bzw. 16,2 % der gesamten EU-Bevölkerung) ist Deutschland nach wie vor der bevölkerungsreichste Mitgliedstaat der EU, vor Frankreich (67 Mio. bzw. 13,1 %), dem Vereinigten Königreich (65,8 Mio. bzw. 12,9 %), Italien (60,6 Mio. bzw. 11,8 %), Spanien (46,5 Mio.bzw. 9,1 %) und Polen (38 Mio. bzw. 7,4 %).

Bevölkerungszuwachs in achtzehn Mitgliedstaaten

Im Jahr 2016 stieg die Bevölkerung in achtzehn EU-Mitgliedstaaten und ging in zehn zurück. Der höchste relative Zuwachs wurde in Luxemburg verzeichnet (+19,8 je 1 000 Einwohner), gefolgt von Schweden (+14,5 %), Malta (+13,8 %), Irland (+10,6 %), Österreich (+9,5 %), Deutschland und Zypern (je +7,8 %), Dänemark (+7,2 %), dem Vereinigten Königreich (+6,5 %) und den Niederlanden (+6 %).

Der stärkste Rückgang wurde hingegen in Litauen (-14,2 %) registriert, gefolgt von Lettland (-9,6 %), Kroatien (-8,7 %), Bulgarien (-7,3 %) und Rumänien (-6,2 %). Insgesamt nahm die EU-Bevölkerung im Laufe des Jahres 2016 um 1,5 Millionen Menschen (+3 %) zu.

Höchste Geburtenziffer in Irland, niedrigste in Italien

Im Jahr 2016 wurden in der EU 5,1 Millionen Kinder geboren, das sind 11 000 mehr als im Vorjahr. Betrachtet man die einzelnen Mitgliedstaaten, wurden die höchsten Bruttogeburtenziffern 2016 in Irland (13,5 je 1 000 Einwohner), Schweden und dem Vereinigten Königreich (je 11,8 %) und Frankreich (11,7 %) registriert, während sie in den südlichen Mitgliedstaaten am niedrigsten waren: Italien (7,8 %), Portugal (8,4 %), Griechenland (8,5 %), Spanien (8,7 %), Kroatien (9 %) und Bulgarien (9,1 %). Auf EU-Ebene lag die Bruttogeburtenziffer bei zehn je 1 000 Einwohner.

Unterdessen wurden im Jahr 2016 in der EU 5,1 Millionen Sterbefälle registriert, fast 91.000 weniger als im Vorjahr. Irland und Zypern (jeweils 6,4 je 1 000 Einwohner) sowie Luxemburg (6,8 %) verzeichneten 2016 die niedrigsten Bruttosterbeziffern, gefolgt von Malta (7,6 %), den Niederlanden (8,7 %), Spanien und Frankreich (je 8,8 %). Am anderen Ende der Skala waren die Werte am höchste in Bulgarien (15,1 %), Lettland (14,6 %), Litauen (14,3 %), Rumänien und Ungarn (je 13 %). Die Bruttosterbeziffer lag in der EU bei zehn je 1 000 Einwohner.

Somit blieb Irland (mit einer natürlichen Bevölkerungsveränderung von +7,1 %) im Jahr 2016 der Mitgliedstaat, in dem die Zahl der Geburten die der Sterbefälle am deutlichsten übertraf, gefolgt von Zypern (+4,7 %), Luxemburg (+3,6 %), Frankreich (+3 %), Schweden und dem Vereinigten Königreich (je +2,7 %) sowie Malta (+2,6 %). Im Gegensatz dazu übertraf in den dreizehn Mitgliedstaaten mit einer negativen natürlichen Bevölkerungsveränderung im Jahr 2016 die Zahl der Todesfälle die der Geburten am weitesten in Bulgarien (-6 %‰), gefolgt von Litauen (-3,7 %), Rumänien (-3,5 %), Kroatien und Lettland (je -3,4 %) sowie Ungarn (-3,2 %).

(rh)