Zum Markenverband
Die Stimme der Markenwirtschaft



Twitter

MARKENARTIKEL zwitschert jetzt.
Folgen Sie uns @markenartikler


Sie suchen einen Corporate Publisher?

Im CP GUIDE finden Sie die passenden Partner und Dienstleister für Ihre Corporate-Communications-Projekte, schnell, unkompliziert, aussagekräftig. mehr



Städte als Marken 2. Herausforderungen und Horizonte
Anforderungen und Rahmenbedingungen des Stadtmarketings im Wandel

Leseprobe 1: Acht Thesen zum Stadtmarketing von morgen

Leseprobe 2: Von Leipzig zu Hypezig?

Inhaltsverzeichnis

Bestellung

 


Recht & Politik, Unternehmen & Marken
07.12.2017

Arbeitsvolumen auf dem höchsten Stand seit 25 Jahren

Im dritten Quartal 2017 arbeiteten die Erwerbstätigen in Deutschland insgesamt 15,36 Milliarden Stunden. Das sind 1,3 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Gegenüber dem zweiten Quartal 2017 beträgt der Zuwachs saison- und kalenderbereinigt 0,3 Prozent. Mehr gearbeitet wurde zuletzt vor 25 Jahren, so das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). Im ersten Quartal 1992 lag das Arbeitsvolumen bei 15,38 Milliarden Stunden.

Die Erwerbstätigkeit ist im dritten Quartal 2017 gegenüber dem Vorjahresquartal mit 1,5 Prozent erneut kräftig gestiegen und lag bei 44,5 Millionen Personen. „Der Aufwärtstrend beim Arbeitsvolumen beruht auf der stark steigenden Zahl von Beschäftigten“, sagte Enzo Weber, Leiter des IAB-Forschungsbereichs „Prognosen und gesamtwirtschaftliche Analysen“.
Die Zahl der bezahlten und der unbezahlten Überstunden ist dagegen mit durchschnittlich 5,3 bzw. 5,7 Überstunden pro Quartal auf dem gleichen Stand wie ein Jahr zuvor. Auch die durchschnittliche vereinbarte Wochenarbeitszeit veränderte sich kaum: Sie ist mit rund 30 Stunden gegenüber dem Vorjahresquartal um 0,1 Prozent gestiegen.

Vollzeitbeschäftigte arbeiteten im Durchschnitt rund 38 Stunden, Teilzeitbeschäftigte rund 17 Stunden. Bei den Vollzeitbeschäftigten blieb die tarifliche bzw. betriebsübliche Arbeitszeit damit nahezu gleich, bei den Teilzeitbeschäftigten stieg sie um ein Prozent. „Das liegt vor allem daran, dass die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Teilzeitstellen zugenommen hat und die Zahl der ausschließlich geringfügig Beschäftigten gesunken ist“, erläuterte Weber.

Die durchschnittliche Arbeitszeit pro Erwerbstätigem betrug im dritten Quartal 2017 345,1 Stunden. Gegenüber dem Vorjahresquartal nahm sie um 0,3 Prozent ab. Allerdings stand im dritten Quartal 2017 mit 64,8 potenziellen Arbeitstagen ein Tag weniger zur Verfügung als im dritten Quartal 2016. Verglichen mit dem zweiten Quartal 2017 blieb die durchschnittliche Arbeitszeit pro Erwerbstätigem saison- und kalenderbereinigt praktisch gleich.

Zudem hat die Teilzeitquote gegenüber dem Vorjahresquartal leicht zugenommen (+ 0,1 Prozentpunkte auf 39,3 Prozent). Die Zahl der Teilzeitbeschäftigten stieg um 2,1 Prozent, die der Vollzeitbeschäftigten um 1,5 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal.

(tor)