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Recht & Politik, Handel
15.12.2017

Unternehmen in der EU setzen verstärkt auf Web-Verkäufe

Im vergangenen Jahr gingen bei 16% der in der Europäischen Union (EU) angesiedelten Unternehmen mit mindestens zehn Beschäftigten Bestellungen über eine Webseite oder über Apps ein. Web-Verkäufe beinhalten dabei sowohl Verkäufe an private Verbraucher als auch an andere Unternehmen. Der Anteil von EU-Unternehmen, die über das Internet verkaufen, stieg von 12% im Jahr 2010 auf rund 16% im Jahr 2014. Seither blieb dieser Anteil relativ stabil. Von den Unternehmen, die Web-Verkäufe tätigten, verkauften nahezu alle (97%) an Kunden in ihrem eigenen Land, während weniger als die Hälfte (44%) an Kunden in anderen EU-Mitgliedstaaten und über ein Viertel (28%) an Kunden außerhalb der EU verkaufte. Diese Informationen stammen von Eurostat, dem statistischen Amt der Europäischen Union, und stellen einen Teil der Ergebnisse einer Erhebung dar, die 2017 über die Nutzung von IKT (Informations- und Kommunikationstechnologien) und E-Commerce in Unternehmen durchgeführt wurde.

Aufgeschlüsselt nach EU-Mitgliedstaaten wurden Web-Verkäufe im Jahr 2016 von etwa einem Viertel der Unternehmen in Irland (26%), Schweden (25%) und Dänemark (24%) getätigt, gefolgt von den Niederlanden (22%), Belgien (21%) und Deutschland (20%). Im Gegensatz dazu verkaufte höchstens jedes zehnte Unternehmen in Rumänien (7%), Bulgarien und Polen (je 9%), Italien und Lettland (je 10%) über das Internet.

(tor)