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Unternehmen & Marken, Medien & Werbung
19.01.2016

Die wichtigsten Trends im Content Marketing 2016

Das Content Marketing Forum (CMF) hat die sieben wichtigsten Trends im Content Marketing für das Jahr 2016 zusammengestellt. Dabei spielen Themen wie Content Distribution und Content Controlling, Employer Branding und Live‐ Stream‐Videos eine herausragende Rolle.

Sieben Trends im Content Marketing für 2016

1. Nachhaltiger Content vs. Content-Schock: Unternehmen und Agenturen produzieren mehr Content als je zuvor. Angesichts der zunehmenden Reizüberflutung drohe der Content‐Schock. Die Aufmerksamkeit der Konsumenten aber darf, wie alle Ressourcen, nicht ausgebeutet werden, sondern muss nachhaltig gepflegt werden, so das CMF: Echte Problemlösungen, exklusive Informationen und emotional berührende Geschichten würden dafür sorgen, dass Unternehmensinhalte im Information Overload noch wahrgenommen werden.

2. Erfolgsfaktor Content Distribution: Guter Content alleine ist kein Erfolgsgarant. In Zeiten, in denen kein Mangel an Content herrscht, ist es keine gute Strategie, lediglich die Erstellung und Perfektion von Content zu priorisieren, diesen dann aber nur in den eigenen Medien und auf den eigenen Plattformen zu publizieren. Die entscheidende Frage ist, wie man möglichst viele Interessenten oder Kunden findet, um sie für die Themen und in der Folge für die Produkte des Unternehmens zu gewinnen. Content Distribution ist höchst komplex und kein nachgelagerter Prozess sondern muss integraler Bestandteil jeder Content‐Marketing‐Strategie sein, so das CMF.

3. Content Controlling: Die proaktive, professionelle Messung des Erfolgsbeitrags des eingesetzten Contents und die daran anknüpfende agile Steuerung der Content Marketing Aktivitäten biete laut CMF für jedes Unternehmen erhebliche Potenziale.

4. Employer Branding via Content Marketing: Mehr als drei Viertel aller Unternehmen werden innerhalb der nächsten drei Jahre eine Contentdriven‐ Strategy in der Mitarbeiterkommunikation verfolgen, um die wichtigsten Fragen im Employer Branding zu beantworten: Wofür steht das Unternehmen als Arbeitgeber, was unterscheidet es von anderen Anbietern und wie sieht die Employee Value Proposition aus, also das Nutzenversprechen an bestehende und potentielle Mitarbeiter? Voraussetzung für ein starkes Arbeitgeberimage ist laut CMF, dass die Mitarbeiter mit den gleichen Botschaften in der gleichen Sprache angesprochen werden wie externe Zielgruppen.

5. Mobile takes it all: Das Smartphone muss im Jahr 2016 im Mittelpunkt jeder Content Marketing-Strategie stehen, fordert der CMF. Auf Grundlage der ausgewerteten Kontextinformationen lassen sich die richtigen Informationen zur richtigen Zeit am richtigen Ort in der richtigen Menge ausspielen.

6. Video goes Longfrom and Livestream: Livestreaming‐Dienste wie Periscope, Meerkat, YouNow oder Facebook Mentions werden selbstverständlich. Technik allein wird für einen Erfolg aber nicht reichen, so das CMF: Entscheidend ist die gut erzählte Story, sonst scheitern auch Formate wie VR oder 360‐Grad‐Video. Der Productionvalue wird steigen, Budgets werden größer, Videos werden ihre Wirkung und Nachhaltigkeit voll entfalten – nicht zuletzt als immer stärker genutzter Longform‐Content, promotet von Shortform‐Visuals.

7. Partikel statt Artikel: Im Verständnis der meisten Unternehmen bedeutet "richtiger" Content das abgeschlossene journalistische Stück. Im Zeitalter des permanenten Newsstreams aber läßt sich laut CMF die Frage nach Anfang und Ende von Unternehmensinhalten nicht mehr eindeutig beantworten. Statt Reportagen, Features, Kommentaren und Interviews wird eine Story in der Unternehmenskommunikation künftig auch aus sinnvoll verknüpften Tweets, Snaps, Streams sowie Instagram‐ und Facebook‐ Postings bestehen.

(rh)