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Unternehmen & Marken
27.01.2016

Tourismus in der EU: Übernachtungen mit neuem Höchstwert

Voraussichtlich wird die Zahl der Übernachtungen in Beherbergungsbetrieben in der Europäischen Union (EU) im Jahr 2015 mit rund 2,8 Milliarden Übernachtungen einen neuen Höchstwert erreichen und damit gegenüber 2014 um 3,2 Prozent steigen. Seit  2009  ist die Zahl der Übernachtungen in Beherbergungsbetrieben in der EU stetig gestiegen, was hauptsächlich auf Übernachtungen von Nichtinländern zurückzuführen ist. Diese frühzeitigen Schätzungen, die sowohl Geschäfts- als auch Urlaubsreisen beinhalten, stammen aus einem Bericht von Eurostat, dem Statistischen Amt der Europäischen Union.

Im Jahr 2015 hat demnach Spanien (421 Mio. Übernachtungen bzw. +4,3 % gegenüber 2014) seine Spitzenposition in Hinblick auf die Anzahl der Übernachtungen ausgebaut, gefolgt von Frankreich (413 Mio. bzw. +2,8 %), Italien (385 Mio. bzw. +1,8 %) und Deutschland (379 Mio. bzw. +3,3 %).

Größter Zuwachs bei den Übernachtungen in Rumänien

Die Zahl der Übernachtungen in Beherbergungsbetrieben stieg 2015 in der Mehrzahl der Mitgliedstaaten, für die Daten vorliegen, und zwar am stärksten in Rumänien (+15,9 %), der Slowakei (+11,5 %), der Tschechischen Republik (+10,3 %), Kroatien (+7,9 %), Slowenien (+7,5 %) und Polen (+6,9 %). Der größte Rückgang wurde hingegen in Litauen (-7,4 %) registriert, gefolgt mit einigem Abstand von Lettland (-1,3 %) und Bulgarien (-1,1 %).

Mehr als jede 5. Übernachtung von Nichtinländern entfiel auf Spanien

Nach den zwei im Mittelmeer gelegenen Inselstaaten Malta (96 %) und Zypern (94 %) verbuchten Kroatien (92 %), Griechenland (79 %) und Österreich (71 %) 2015 die höchsten Anteile an Übernachtungen von Nichtinländern, während Polen und Rumänien (wo jeweils 19 % aller Übernachtungen auf Nichtinländer entfielen) sowie Deutschland (21 %) und Schweden (25 %) die niedrigsten Anteile meldeten, so Eurostat.

In der EU stieg die Zahl der Übernachtungen von Nichtinländern in Beherbergungsbetrieben (+3,5 %) zwischen 2014 und 2015 schneller als die von Inländern (+3,0 %). Rumänien (+18,3 %), die Slowakei (+12,8 %) und Schweden (+9,6 %) registrierten 2015 die größten Zuwächse bei Übernachtungen von Nichtinländern. Rumänien (+15,3 %) wies ebenfalls den stärksten Anstieg bei Übernachtungen von Inländern auf, gefolgt von der Tschechischen Republik (+15,0 %).

In absoluten Zahlen waren Spanien (mit 268 Mio. Übernachtungen bzw. 21 % aller Übernachtungen von Nichtinländern in der EU), Italien (mit 191 Mio. bzw. 15 %) und Frankreich (134 Mio. bzw. 11 %) Spitzenreiter bei der Anzahl der Übernachtungen von Nichtinländern in ihren Beherbergungsbetrieben.

(vg)