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Unternehmen & Marken, Handel
09.03.2016

Studie: Online-Handel in Deutschland wächst um 18 Prozent

Die Deutschen kaufen immer häufiger und immer mehr im Internet ein: 2015 bescherten 44 Millionen Online-Shopper dem hiesigen E-Commerce einen Umsatz von 53 Milliarden Euro – dieses Jahr werden voraussichtlich rund 62 Milliarden Euro in die Kassen der Online-Händler gespült (+18 %). 2016 wird jeder Online-Shopper in Deutschland durchschnittlich 1.352 Euro für die Einkäufe im Netz ausgeben – und damit rund 141 Euro (12 %) mehr als im Vorjahr.

Das ergab eine internationale Untersuchung im Auftrag von RetailMeNot. Die Studie wurde in Zusammenarbeit mit dem Centre for Retail Research in zehn Ländern (Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Kanada, Niederlande, Polen, Schweden, Spanien, und den USA) im Januar 2016 durchgeführt. Diese beinhaltet statistische Analysen, Auswertung von Handelsstatistiken und -prognosen, Telefoninterviews mit führenden Händlern sowie eine repräsentative Bevölkerungsbefragungen, darunter 1.000 deutsche Verbraucher.

Nur US-Amerikaner und Briten kaufen mehr im Netz

Ein weiteres Ergebnis: Die Deutschen werden 2016 nicht nur insgesamt mehr für ihre Online-Shoppingbummel ausgeben, sondern auch mehr Käufe tätigen: Mit 20 Bestellungen im Schnitt werden deutsche E-Shopper so häufig im Netz einkaufen wie noch nie und dabei durchschnittlich jeweils 68 Euro ausgeben.

Die Deutschen gehören im internationalen Vergleich mit zu den Online-affinsten Verbrauchern. Mit den prognostizierten Ausgaben pro Shopper (1.352 Euro) schließt Deutschland dieses Jahr zu den E-Commerce-begeisterten Briten (1.551 Euro) und US-Amerikanern (1.398 Euro) auf und lässt andere europäische Länder wie Frankreich (1.085 Euro) und Schlusslicht Polen (273 Euro) weit hinter sich.

Zahl der mobilen Käufe pro Shopper verdoppelte sich seit 2014


Von den erwarteten 62 Milliarden Euro, die die Deutschen dieses Jahr online ausgeben werden, entfällt mehr als ein Drittel (21 Milliarden Euro) auf Einkäufe über mobile Endgeräte – ein Anstieg von 45 Prozent gegenüber 2015.

Der Boom wird anhand der steigenden Anzahl der mobilen Einkäufe besonders deutlich, schreiben die Studienautoren: Während 2014 Kunden im Schnitt nur sieben Mal mobil bestellten, waren es 2015 bereits 13 Transaktionen – für 2016 gehen Experten davon aus, dass die deutschen Mobile-Kunden rund 17 Mal über ihr Smartphone oder Tablet einkaufen werden, was mehr als eine Verdopplung in den letzten beiden Jahren darstellt. Im Schnitt füllen die deutschen M-Shopper 2016 ihre mobilen Einkaufskörbe mit Waren im Wert von insgesamt 873 Euro – 215 Euro (33 %) mehr als im Vorjahr.

Mehr Informationen und Grafiken finden Interessierte hier.

(rh)