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Wer sich bei Facebook informiert, nutzt meistens professionelle Beiträge

Wenn es darum geht Informationen über das tagesaktuelle Geschehen zu bekommen, hat das Internet für die deutschsprachige Bevölkerung nur eine nachgeordnete Bedeutung. Zu diesem Ergebnis kommen übereinstimmend die AWA und die Mediengewichtungsstudie der Landesmedienanstalten.

Täglich nutzen 20,3 Millionen das Netz zur Information. Jeder Zehnte von ihnen nutzt Facebook zu Informationszwecken. Dabei wählt drei Viertel davon bewusst „professionelle Beiträge“, also im Wesentlichen Infos, die Journalisten klassischer Medien erstellen. Mehr zum Thema…


Unternehmen & Marken, Medien & Werbung
21.09.2016

Kfz-Versicherer: Werbespendings steigen um 45 Millionen Euro

Für KfZ-Versicherer bleibt TV das wichtigste Werbemedium; Grafik: Research Tools

Die werbungtreibenden Kfz-Versicherungen haben innerhalb von zwölf Monaten für mediale Kommunikation über 67 Millionen Euro ausgegeben. Das geht aus der 'Werbemarktanalyse Kfz-Versicherung 2016' der Marktforschungsberatungsgesellschaft Research Tools mit Sitz in Esslingen hervor. Nach einem deutlichen Rückgang im Vorjahr hat sich demnach das Werbevolumen verdreifacht und aktuell ein neues Fünfjahreshoch erreicht.

Allein die zehn werbestärksten Versicherer haben demnach ihre Ausgaben um 45 Millionen Euro aufgestockt, darunter vier Direktversicherer. Gleichwohl dominieren klassische Versicherer mit einem Anteil von 66 Prozent diesen Werbemarkt. Direktversicherungen halten 27 Prozent. Auf Spezialversicherer entfallen die verbleibenden sieben Prozent.

TV bleibt wichtigstes Werbemedium


Neben dem überwiegend genutzten Hauptmedium TV sind die Anbieter in Radio und Zeitschriften präsent. Direktversicherer wählen hauptsächlich Internet und TV zu etwa gleichen Teilen, ergänzt wird zu 13 Prozent mit Radiowerbung. In der qualitativen Kommunikationsstrategie setzen die Versicherer primär auf die Nutzenvermittlung. Potenzial ergibt sich hauptsächlich bei der Alleinstellung. In ihren Werbebotschaften sprechen einige Top-Versicherer die Gefühlsebene an und werben um Vertrauen. Andere locken verstärkt mit monetären Argumenten, zeigt die Analyse.

(rh)