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Unternehmen & Marken
14.02.2017

Online-Kauf: Die meisten Shopper haben Sicherheitsbedenken

Vier von fünf Konsumenten haben Sorge, im Netz unwissentlich gefälschte Produkte zu kaufen. Das geht aus einer Studie von MarkMonitor mit Sitz in München hervor. Insgesamt nahmen 3.432 Personen aus neun Ländern (UK, USA, Dänemark, Frankreich, Deutschland, Italien, Spanien, Schweden und den Niederlanden) an der Untersuchung teil.

Sicherheitsbedenken beim Online-Shopping steigen

Zwar steigt der Online-Handel aktuellen Untersuchungen zufolge weiter an und soll bis 2019 jährlich um durchschnittlich 13 Prozent wachsen. Dennoch hat die große Mehrheit der in der MarkMonitor-Studie Befragten (78 %) Sicherheitsbedenken beim Kauf im Netz. 42 Prozent sorgen sich vor allem um die Sicherheit ihrer persönlichen Daten sowie Kreditkarten- und Kontoinformation bei Online-Transaktionen. Die Skepsis der Verbraucher im Zusammenhang mit E-Commerce ist zwar nicht neu, gewinnt aber zunehmend an Bedeutung. So lag die Zahl der Bedenkenträger laut einer ähnlichen Untersuchung 2015 noch bei 64 Prozent. Der Anstieg um 14 Prozentpunkte binnen zwei Jahren ist ein Weckruf für Markeninhaber, ihre Marken und den Verbraucher im Netz besser zu schützen.

"Die Ergebnisse der Studie zeigen deutlich, dass Unternehmen noch nicht genug für den Schutz ihrer Kunden in der Online-Welt tun", erklärt Mark Frost, CEO von MarkMonitor. "So sind überwältigende 85 Prozent der Meinung, dass Markeninhaber noch mehr Maßnahmen ergreifen sollten, um den Verbraucher vor Cyber-Kriminellen zu bewahren  vor allem in Hinblick auf gefälschte Produkte.

Nachlässigkeit hat Konsequenzen


"Das Ergebnis ist ein deutliches Signal an Unternehmen. Sie dürfen nicht in Passivität verfallen, sondern müssen stärker in den Bereich Online-Sicherheit investieren. Nur weil mehr und mehr Konsumenten im Netz shoppen, heißt das nicht, dass sie sich auch alle wohl dabei fühlen", so Frost weiter. "Daher sollten Markeninhaber alles in ihrer Macht stehende tun, um ihren Kunden ein sicheres Gefühl beim Online-Kauf zu geben. Sei es, indem sie konsequenter gegen Markenpiraten vorgehen oder dem Verbraucher klar aufzeigen, dass ihre Zahlungsdaten bei ihnen sicher sind."

Zudem zeigt die Untersuchung, dass Tatenlosigkeit bei Unternehmen negative Auswirkungen auf die Reputation einer Marke nach sich zieht. Fast drei Viertel (71 %), derjenigen, die schon einmal unwissentlich eine Fälschung im Netz erworben haben, hatten danach einen schlechteren Eindruck von der Marke. Zwölf Prozent davon würden sogar nie wieder ein Produkt des Original-Herstellers kaufen.

Die komplette englischsprachige Studie mit weiteren Erkenntnissen kann kostenlos angefordert werden.

(rh)