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15.06.2017

Deutschland auf Rang 9 der innovativsten Länder weltweit

Globaler Innovationsindex 2017: Schweiz, Schweden, Niederlande, USA und Vereinigtes Königreich an der Spitze des jährlichen Rankings (Quelle: 'Globaler Innovationsindex 2017')

Ranking der regionalen Innovations-Leader 2017 (Quelle: 'Globaler Innovationsindex 2017')

Die Schweiz, Schweden, die Niederlande, die USA und das Vereinigte Königreich liegen in diesem Jahr an der Spitze des Rankings der innovativsten Länder der Welt. Die Schweiz führt dabei die Rangliste zum siebten Mal in Folge an. Deutschland landet auf Rang 9 (2016: Rang 10). Einkommensstarke Volkswirtschaften nehmen 24 der ersten 25 Plätze ein, wobei China auf Platz 22 die Ausnahme bildet. 2016 wurde das Land der Mitte das allererste Land mit mittlerem Einkommen unter den ersten 25.

Dies geht aus dem 'Globalen Innovationsindex 2017' hervor, den die Cornell University, INSEAD und die Weltorganisation für geistiges Eigentum (WIPO) mitverfasst haben. Jedes Jahr werden im Rahmen des 'Globalen Innovationsindexes' Befragungen in circa 130 Ländern durchgeführt, wobei Schlüsselkennzahlen wie Patentanmeldungen und Bildungsausgaben verwendet werden, die einen Blick auf die Innovationstätigkeit ermöglichen. In diesem Jahr werden erstmals in einem Sonderabschnitt 'Erfinder-Hotspots' auf der ganzen Welt untersucht, die die höchste Dichte an Erfindern, die in internationalen Patentanmeldungen aufgeführt sind, aufweisen.

Innovationsfähigkeit zwischen Industrie- und Entwicklungsländern

Der 'Globale Innovationsindex 2017' zeigt in seiner zehnten Auflage eine fortbestehende Lücke in der Innovationsfähigkeit zwischen Industrie- und Entwicklungsländern und schwache Wachstumsraten bei den Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten, sowohl auf Regierungs- als auch auf Unternehmensebene.

Die wesentlichen Ergebnisse zeigen den Aufstieg Indiens als aufstrebendes Innovationszentrum in Asien, eine im Vergleich zum Entwicklungsstand hohe Innovationsleistung in Afrika südlich der Sahara und eine Chance zur Verbesserung der Innovationsfähigkeit in Lateinamerika und der Karibik.

17 Volkswirtschaften sind 'Innovation Achievers'

Eine Gruppe von Ländern mit mittlerem und niedrigem Einkommen zeigt bei Innovationen eine deutlich bessere Leistung, als ihr aktueller Entwicklungsstand vermuten lassen würde: Insgesamt 17 Volkswirtschaften gehören dieses Jahr zu diesen sogenannten 'Innovation Achievers', was einem leichten Anstieg seit 2016 entspricht. Insgesamt kommen neun aus der Region Subsahara-Afrika, einschließlich Kenia und Ruanda, und drei aus Osteuropa.

Asiatische Nationen wollen Innovationsökosysteme verbessern

Neben innovativen Bestleistern wie China, Japan und der Republik Korea arbeitet eine Gruppe asiatischer Nationen, darunter Indonesien, Malaysia, Singapur, Thailand, die Philippinen und Vietnam, aktiv an der Verbesserung ihrer Innovationsökosysteme und belegt bei einer Reihe wichtiger Indikatoren im Zusammenhang u. a. mit Bildung, Forschung und Entwicklung, Produktivitätswachstum und High-Tech-Exporten sehr gute Plätze.

15 der Top 25-Weltwirtschaften sind in Europa angesiedelt

In der diesjährigen Ausgabe des 'Globalen Innovationsindex 2017' sind 15 der Top 25-Weltwirtschaften in Europa angesiedelt. Europa ist besonders stark in den Bereichen Humankapital und Forschung, Infrastruktur und dem hohen Entwicklungsstand seiner Unternehmen.

Die europäischen Volkswirtschaften belegen in fast der Hälfte der Indikatoren, aus denen sich der 'Globale Innovationsindex 2017' zusammensetzt, Spitzenplätze. Zu diesen Indikatoren gehören wissensintensive Beschäftigung, Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Hochschul- und Industrieforschung, Patentanmeldungen, wissenschaftliche und technische Artikel sowie die Qualität wissenschaftlicher Publikationen.

(vg)