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Unternehmen & Marken, Recht & Politik
15.12.2017

Familienunternehmer: Baustelle flexibles Arbeitsrecht

Gefragt nach den wichtigsten Baustellen der künftigen Bundesregierung geben 40 Prozent der deutschen Familienunternehmer eine Flexibilisierung des Arbeitsrechts an. Auf Platz zwei und drei der wichtigsten Baustellen folgen die Bekämpfung des Fachkräftemangels (31 Prozent) und damit verbunden ein bedarfsorientiertes Einwanderungsgesetz (30 Prozent), so eine Umfrage der Wirtschaftsverbände 'Die Familienunternehmer' und 'Die jungen Unternehmer', an der 648 Mitglieder teilnahmen.

73 Prozent der befragten Unternehmer geben dabei an, zurzeit offene Arbeitsstellen zu haben. Das ist der höchste Wert seit zwei Jahren. Eine Möglichkeit, dem Fachkräftemangel zu begegnen, ist die Beschäftigung qualifizierter ausländischer Fachkräfte. Hier verhindern nach Meinung der befragten Unternehmer jedoch häufig Bürokratie (71 Prozent) und fehlende Sprachkenntnisse (69 Prozent) eine Anstellung. So geben 97 Prozent der Befragten an, dass die deutsche Sprache essentiell für die betrieblichen Abläufe ist. 76 Prozent wären bereit, dennoch (mehr) qualifizierte ausländische Fachkräfte einzustellen, gäbe es ein eigenständiges Einwanderungsgesetz, das die Migrationsverfahren vereinfacht und entbürokratisiert.

(tor)