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Unternehmen & Marken, Recht & Politik
18.12.2017

Deutschland auf Anti-Ego-Kurs

Egoismus wird von der Bevölkerung nahezu durchgängig negativ gesehen

Sind die Deutschen Egoisten? Eher nein! 84 Prozent der Bundesbürger meinen: „Für Egoismus ist in unserer Gesellschaft immer weniger Platz. Wir müssen mehr zusammenhalten.“ Das ergab eine Erhebung der BAT-Stiftung für Zukunftsfragen, für die 2.000 Bundesbürger in persönlichen Interviews befragt wurden.

In Zeiten voller Krisen, Umbrüche und Veränderungen ist für Egoisten kein Platz mehr: Darüber sind sich fast alle Deutschen einig, unabhängig von Alter, Geschlecht oder Wohnort. Was den Bürgern wirklich wichtig ist, sind materielle Sicherheit und zugleich soziale Geborgenheit. Sie suchen nicht nach einer permanenten Steigerung ihres Lebensstandards, sondern achten vielmehr auf eine hohe Lebensqualität. Dafür sind sie auch bereit, Abstriche in ihrer individuellen Freiheit hinzunehmen.  

Je mehr verlässliche Kontakte jemand hat, desto zufriedener ist er mit seinem Leben. 90 Prozent der Bundesbürger sagen: „Was auch immer auf uns zukommt, für mich ist und bleibt die Familie das Wichtigste im Leben.“  

Und auch die Nachbarschaft erlebt eine Renaissance. Gerade in einer älter werdenden Gesellschaft ist gegenseitige Unterstützung hilfreich und wertvoll. So sagen 60 Prozent der Bundesbürger, dass sie den Wert der Nachbarschaft wiederentdecken, weil sie zunehmend das Gefühl bekommen, aufeinander angewiesen zu sein. Durch weniger Familien und Familienangehörige vor Ort übernimmt nicht selten die Nachbarschaft familiäre Aufgaben. Diese reichen vom sozialen Austausch bis zur Unterstützung im Bedarfsfall – ob Blumengießen im Urlaub, Hilfe beim Einkauf oder spontanes Babysitten.

(tor)