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Unternehmen & Marken, Recht & Politik, Handel
22.12.2017

Weihnachtsshopping: Angst vor Produktfälschungen

Betrügereien liegen auch diese Weihnachten wieder im Trend - zumindest bei Cyber-Kriminellen: Laut einer neuen Studie von MarkMonitor machen sich 45 Prozent der Verbraucher Sorgen, beim Weihnachtsshopping unwissentlich gefälschte Produkte zu kaufen. Während die überwältigende Mehrheit (91 Prozent) Plagiate nicht bewusst kaufen würde, ist ein Drittel der Befragten schon mal Markenpiraten zum Opfer gefallen.

Im Vergleich zur Vorjahresuntersuchung stieg der Anteil der von Online-Betrügern Geschädigten um 8 Prozentpunkte von 23 Prozent 2016 auf jetzt 31 Prozent. Die Hälfte der betroffenen Kunden hatte die Produktfälschungen als Weihnachtsgeschenk gekauft. Und mehr noch - oft bleibt es bei den Opfern nicht beim Einzelfall: So gab jeder Dritte (34 Prozent) Käufer von Produktfälschungen an, dass ihm das zuvor bereits zwei bis drei Mal passiert ist. Weitere 11 Prozent sind schon drei bis fünf Mal auf Fake-Produkte hereingefallen - und 5 Prozent sogar noch häufiger.

Am sichersten für den Einkauf im Netz werden unter den Verbrauchern Online-Marktplätze eingestuft (86 Prozent), gefolgt von Ergebnissen der Suchmaschinen (67 Prozent) und Smartphone Apps (56 Prozent). Aber gerade über Online-Marktplätze (42 Prozent) und Suchmaschinen-Links (15 Prozent) wurden besonders häufig gefälschte Produkte gekauft - gefolgt von Social-Media-Kanälen (10 Prozent).

86 Prozent der Verbraucher sind der Meinung, Unternehmen sollten mehr Maßnahmen ergreifen, um Kunden vor dem Kauf gefälschter Produkte zu bewahren. Mehr noch: Unter denjenigen, die versehentlich ein gefälschtes Produkt gekauft haben, warnt knapp die Hälfte (44 Prozent) ihre Familie und Freunde vor der Marke, jeder Vierte (25 Prozent) kauft zukünftig nichts mehr von der Marke und immerhin 22 Prozent sehen dadurch den Ruf des Herstellers gefährdet.

Diese Studie wurde von MarkMonitor in Auftrag gegeben und von einem unabhängigen Marktforschungsinstitut durchgeführt. Befragt wurden 3.455 Erwachsene in Dänemark, Deutschland, Frankreich, Italien, Niederlande, Schweden, Spanien, dem Vereinigten Königreich und USA. Die Interviews wurden im November 2017 online durchgeführt.

(tor)