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Unternehmen & Marken
09.01.2018

Mittelstandsbarometer: Rekord-Geschäftslage, Boom hält an

Rekord-Geschäftslage im deutschen Mittelstand (Quelle: EY)

Chemisch-pharmazeutische Industrie ist besonders zufrieden mit der Geschäftslage (Quelle: EY)

Der deutsche Mittelstand brummt. 61 Prozent der Unternehmen sind derzeit uneingeschränkt zufrieden mit der Geschäftslage. Das zeigt das Mittelstandsbarometer der Prüfungs- und Beratungsgesellschaft EY (Ernst & Young) mit Deutschlandhauptsitz in Stuttgart. Für die Studie wurden deutschlandweit 2.000 mittelständische Unternehmen mit mindestens 20 Millionen Euro und höchsten einer Milliarde Euro Umsatz befragt. Das Ergebnis ist der höchste Wert seit dem Jahr 2004, als die Studie erstmals durchgeführt wurde. Gerade einmal sieben Prozent der Unternehmer klagen über eine eher schlechte Geschäftsentwicklung.

Besonders gut ist die Lage derzeit in den ostdeutschen Bundesländern. So bewerten 68 Prozent der ostdeutschen Mittelständler ihre Lage ohne Abstriche als gut – in Westdeutschland liegt der Anteil bei 60 Prozent. Am zufriedensten sind die Unternehmen in Sachsen, Mecklenburg-Vorpommern und Hamburg: Hier sind 76 bzw. jeweils 72 Prozent rundum zufrieden. In Nordrhein-Westfalen liegt der Anteil hingegen nur bei 54 Prozent, in Rheinland-Pfalz sogar nur bei 47 Prozent.

Schaut man sich die Branchen an, ist die Zufriedenheit vor allem bei den Unternehmen aus der chemisch-pharmazeutische Industrie besonders hoch. Schlusslichter sind 'Unternehmen aus den Bereichen Finanz- und andere Dienstleistungen sowie Ernährung.

Investitionen und Beschäftigung sollen weiter steigen

Auch der Ausblick ist optimistisch: 39 Prozent erwarten, dass sich die eigene Geschäftslage in den kommenden sechs Monaten verbessert, nur vier Prozent rechnen mit einer Verschlechterung. Im Durchschnitt peilen die Unternehmen für 2018 ein Umsatzwachstum von 2,1 Prozent an – ebenfalls der höchste Wert seit dem Start der Befragungen. Vor einem Jahr rechneten die Mittelständler noch mit einem Umsatzwachstum von 1,8 Prozent.

Nach Branchen aufgeschlüsselt, zeigen sich vor allem die Elektrotechnik-Unternehmen besonders zuversichtlich, was die Entwicklung für die kommenden Monate anbelangt. Schlusslicht in punkto Zuversicht sind Mittelständler aus den Bereichen Energie- und Wasserversorgung.

Bemerkenswert hoch ist laut EY auch die Investitionsbereitschaft der Unternehmen: 35 Prozent wollen ihre Investitionen in neue Maschinen, Infrastruktur oder Gebäude erhöhen, nur sechs Prozent wollen sie herunterfahren.

Mehr als jedes dritte Unternehmen will neue Jobs schaffen

Nicht nur die Investitionsdynamik, sondern auch das Beschäftigungswachstum steigt auf ein Zehn-Jahres-Hoch: 36 Prozent der Mittelständler planen, die Zahl der Mitarbeiter in Deutschland zu erhöhen – nur jedes dreizehnte Unternehmen wird voraussichtlich die Zahl der Stellen reduzieren.

Am höchsten ist die Bereitschaft, neue Mitarbeiter einzustellen, derzeit im Norden der Republik: In Hamburg wollen 43 Prozent der Unternehmen zusätzliche Stellen schaffen, in Bremen und Niedersachsen liegt der Anteil bei 41 Prozent. Eher zurückhaltend sind hingegen die Unternehmer in der Bundeshauptstadt: 20 Prozent der Berliner Mittelständler planen Neueinstellungen.

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(vg)