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Unternehmen & Marken
09.01.2018

Auslandsinvestitionen: Protektionismus als Herausforderung

Russlandsanktionen, Neuverhandlungen von Handelsabkommen durch die US-Regierung oder Verbote von Firmenübernahmen in China: Das Umfeld, in dem sich Investoren bewegen, ändert sich ständig. Auch Themen wie Fachkräftemangel oder Infrastruktur stellen Unternehmer vor große Herausforderungen. Germany Trade & Invest (GTAI), die Gesellschaft der Bundesrepublik Deutschland für Außenwirtschaft und Standortmarketing in Bonn, hat deshalb nun die Perspektiven für ausländische Direktinvestitionen in zehn wichtigen Ländern untersucht.

USA bleiben beliebt, China zieht Investoren an

Ergebnis: In den USA sehen viele deutsche Unternehmen Tendenzen zum Protektionismus unter der neuen US-Regierung als größte Herausforderung. Die USA bleiben jedoch als größte Volkswirtschaft der Welt nach wie vor ein beliebtes Ziel für ausländische Unternehmensansiedlungen. Investoren können je nach Bundesstaat eine Reihe von Steuererleichterungen beanspruchen.

In China profitieren Produkte deutscher Herkunft vom Renommee des Labels 'Made in Germany'. Gleichzeitig dringt die einheimische Konkurrenz immer mehr in angestammte Hightech-Bereiche deutscher Firmen vor. Auch die Beschwerden über Handelshemmnisse und den erzwungenen Tausch von Technologie gegen Genehmigungen häufen sich. Unternehmervertreter klagen zudem über verzögerte Produktzulassungen oder das lange Aufhalten von Ware beim Zoll. Dessen ungeachtet zieht China allein wegen seiner Marktgröße weiterhin deutsche und andere internationale Investoren an.

Argentinien, Frankreich und Indien rücken ins Rampenlicht

Weniger im Rampenlicht - aber von großer Bedeutung für deutsche Investoren - bleiben Entwicklungen wie Wirtschaftsreformen in Argentinien, Frankreich und Indien. Änderungen der Rahmenbedingungen zeichnen sich zudem bereits an wichtigen Produktionsstandorten wie Polen oder Tschechien ab.

Zur Online-Publikation 'GTAI Trends – Investitionschancen und -risiken weltweit' geht es hier.

(vg)