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Unternehmen & Marken
06.02.2018

Mehrheit der Unternehmen arbeitet nicht mit Start-ups

Laut einer Bitkom-Studie sind Kooperationen zwischen Start-ups und größeren Unternehmen in Deutschland noch nicht so weit verbreitet (Quelle: Bitkom)

Große Medienunternehmen wie ProSiebenSat.1 oder die RTL Group durchforsten seit ein paar Jahren zunehmend den Markt nach Start-ups, die das eigene Geschäftsmodell ergänzen und sich daher für eine Partnerschaft empfehlen. In anderen Branchen ist dieser Trend aber weit weniger verbreitet: So geben rund zwei Drittel (65 %) der Vorstände und Geschäftsführer von Unternehmen  an, dass sie keine Geschäftsbeziehungen zu Start-ups pflegen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie von Bitkom Research im Auftrag des Digitalverbands Bitkom mit Sitz in Berlin. Für die Untersuchung  wurden 505 Unternehmen mit 20 und mehr Beschäftigten zu ihrem Verhältnis zu Start-ups befragt.

Laut der Umfrage entwickeln nur 14 Prozent der Betriebe gemeinsam mit Start-ups neue Produkte oder Dienstleistungen. Weitere acht Prozent haben sich finanziell an neugegründeten Unternehmen beteiligt. 28 Prozent arbeiten mit den Newcomern auf andere Art zusammen. Dazu zählen etwa Partnerschaften bei Gründerwettbewerben.

Fehlender Kontakt als Ursache für mangelnde Kooperation

Unternehmen, die nicht mit Start-ups kooperieren, begründen ihre Entscheidung damit, schlicht keinen Kontakt zu Gründern zu haben (77 %). Rund jedes Zweite (56 %) sieht in der Kooperation keinen Mehrwert. Ebenso viele haben kein konkretes Projekt im Blick. Weitere Gründe sind fehlende Zeit (39 %) und zu geringe Finanzmittel (27 %).

Während Bitkom in seiner Studie eine zurückhaltende Haltung deutscher Unternehmen bei der Zusammenarbeit mit Start-ups ermittelt hat, kam eine ähnliche Untersuchung von Ernst & Young zu einem anderen Ergebnis: Demnach investieren Unternehmen vermehrt in Start-ups. Der Gesamtwert der bereitgestellten Finanzmittel für junge Unternehmen ist von 2,3 Milliarden Euro im Jahr 2016 auf 4,3 Milliarden Euro im vergangenen Jahr gestiegen. Davon profitierten vor allem E-Commerce-Unternehmen: Insgesamt kamen die Start-ups aus diesem Bereich auf 1,8 Milliarden Euro – nach 438 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum.

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(mak)