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Unternehmen & Marken
13.02.2018

Made in Germany: Bedenkenkultur ablegen

Florian Altmann ist seit Januar 2016 Director bei Deloitte und leitet die Deloitte Garage in Hamburg

'Made in Germany' gilt weltweit als Gütesiegel für deutsche Machart. Über Jahrzehnte haben Unternehmen und Tüftler große Anstrengungen in diese Marke investiert. Sie steht für höchste Qualität, hohe Ingenieurskunst und Erfindungsreichtum. Doch das Blatt scheint sich zu wenden, denn der Blick in die USA legt nahe, dass deutsche Unternehmer entscheidende Trends verpasst haben. Den größten Wert weltweit wird aktuell den Internet- und Technologieriesen Apple, Alphabet, Microsoft, Amazon und Facebook zugemessen.

Die Situation ist tatsächlich knifflig, nicht umsonst spricht man von der Vierten Industriellen Revolution. Und wie in jeder Revolution gibt es Gewinner und eben auch Verlierer. Denn die Digitalisierung ist nicht nur ein technologischer Vorgang, der mit Know-how umzusetzen wäre. Sie greift viel tiefer und bedeutet eine Neuerfindung der Geschäftsmodelle und Prozesse. Sie kann allerdings nicht in einem Elfenbeinturm abseits der Realwirtschaft stattfinden, sondern muss bei laufendem Betrieb erfolgen.

Mittelstand: Gute Voraussetzungen

Doch man sollte den deutschen Mittelstand nicht abschreiben, denn er hat besondere Stärke: Das ist zum einen die Macherqualität. Mittelstand und Familienunternehmen liegt daran, dass es voran geht und sich etwas bewegt. Zum anderen ist es der langfristige Entscheidungshorizont, der das Denken und Wirtschaften prägt. Das kann durchaus gesund sein, auch wenn der treibende Heißhunger von Start-ups häufig fehlt.

Es ist jedoch ein Trugschluss zu glauben, dass sich deutsche Unternehmen auf Erfolgsrezepten von gestern ausruhen könnten. Vielmehr müssen sich Unternehmer an neuen Herangehensweisen und Strukturen orientieren und dazulernen. Da gilt der Blick zuallererst amerikanischen Technologieunternehmen im Silicon Valley.

Wie der deutsche Mittelstand den digitalen Umbruch zu meistern kann und warum dabei mehr Hemdsärmeligkeit gefragt ist, erläutert Florian Altmann, Deloitte, in seinem Gastbeitrag in Ausgabe 1-2/2018 des MARKENARTIKEL, die auch als App gelesen werden kann. Weitere Informationen zum Inhalt finden Sie hier. Nicht Abonnenten finden hier die Möglichkeit zum Abo.

(vg)