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Unternehmen & Marken
13.03.2018

Marketing: Integrierte Technologie- und Datenstrategie fehlt oft

Investitionen in Technologie und Marketing (Quelle: Wunderman)

Zufriedenheit mit Marketinginvestitionen (Quelle: Wunderman)

Sieben von zehn Unternehmen haben Probleme, Daten, Kreation und Technologie zusammenzubringen. Das ist eines der Ergebnisse der Studie 'Future Ready', die die Digitalagentur Wunderman in Zusammenarbeit mit dem Marktforschungsunternehmen Penn Schoen Berland durchgeführt hat. Dafür wurden 250 Führungskräfte globaler Marken befragt.

Entscheider unzufrieden mit Investitionen in Technologie und Marketing

Die befragten Entscheider sind sich einig, dass Daten ein essenzieller Faktor für den Marketing- und Vertriebserfolg sind (99 Prozent). Weit über die Hälfte fühlt sich jedoch außerstande, daraus Erkenntnisse oder sogar konkrete Maßnahmen abzuleiten (62 Prozent). Auch wenn drei Viertel der Unternehmen (74 Prozent) bereits über einen vollständigen Marketingtechnologie-Stack verfügen, haben datenbasierte Insights nur in jedem dritten Unternehmen (32 Prozent) Einfluss auf die Gestaltung von Marketingkampagnen.

Eine große Hürde für Führungskräfte sind die Unternehmensstrukturen. 73 Prozent gaben an, dass die verschiedenen Abteilungen im Unternehmen isoliert arbeiten. 89 Prozent von ihnen sind überzeugt, dass dieser Umstand ein einheitliches unternehmensweites Messaging untergräbt. Was übrig bleibt, ist Unzufriedenheit über den Output der laufenden Marketinginvestitionen (59 Prozent) sowie der Investitionen in Datentechnologie (56 Prozent).

Fünf Schritte in die digitale Zukunft

Wunderman hat fünf Schritte identifiziert, die Unternehmen gehen sollten, um von den Vorteilen einer echten digitalen Transformation zu profitieren:
 
1. Leistung definieren: Eindeutige Kennzahlen und die gewünschten Ergebnisse im Hinblick auf die Geschäftsentwicklung festlegen. Bestimmen wie der Fortschritt getrackt und die Ergebnisse gemessen werden.

2. Für Klarheit sorgen: Eine einheitliche und vor allem klare Vision für das Unternehmensziel und die Rolle die jedes Team, jede Person und jede Disziplin dabei spielt, kommunizieren.

3. Geschwindigkeit aufnehmen: Die Fähigkeit entwickeln, Echtzeitinformationen zu gewinnen und auch zeitnah zu verarbeiten sowie umgehend auf sich ändernde Marktbedingungen und Kundenbedürfnisse zu reagieren.

4. Transparenz schaffen: Einen durchgehenden Zugang zu exzellenten Daten für alle Abteilungen und Beteiligten ermöglichen, dazu gehören u.a. Informationen zu Geschäftsentwicklung, KPIs und Erkenntnissen.

5. Transformation vollziehen: Eine Kultur pflegen und eine Organisation schaffen, die in der Lage ist, Strukturen, Prozesse und Maßnahmen flexibel anzupassen, wenn sich neue Möglichkeiten auftun.
 
Mehr zur Studie 'Future Ready' finden Sie hier.

(vg)