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Unternehmen & Marken
13.03.2018

Insel-Brauerei Rügen: "Seltene Biere" von der Insel

Packaging: Jede Flasche ist in Naturpapier gewickelt, das Motive von Rügen zeigt (Foto: Insel-Brauerei Rügen)

British Style Extra Special Bitter, Oatmeal Stout, Bière Brut, Belgian-Style Dubbel, Wood Pale Ale – die Liste der Biere, die im 1.000-Seelen-Örtchen Rambin etwa zwölf Kilometer nordöstlich von Stralsund in der Rügener Insel-Brauerei gebraut werden, klingt exotisch. Genauso wie die Verzehrempfehlung: Als Aperitif oder Digestif, als Menübegleitung oder zum Empfang sollen die Biere genossen werden, passen sie doch sogar zu würzigen Käsesorten, Schokolade oder Kuchen. Es sind meist wenig bekannte oder selbst kreierte Bierstile, die Brauerei-Gründer Markus Berberich und sein Team auf der deutschen Ferieninsel brauen.

Mit der Brauerei, die sich auf "seltene Biere" spezialisiert hat, erfüllte sich Markus Berberich 2014 einen Traum. Der gelernte Braumeister war damals seit 16 Jahren Geschäftsführer bei der Stralsunder Störtebeker Brauerei. Eigentlich eine gute Position. Aber mit Anfang 40 wollte Berberich noch einmal neu durchstarten. Schon früh hatte er den Trend hin zu kleinen Handwerksbrauereien erkannt, der damals aus Amerika auch nach Europa herüberschwappte. "Wenn nicht jetzt, wann dann, habe ich mir gesagt", erinnert sich der heute 48-Jährige. "Es gibt so viele tolle Bierstile auf der Welt, die leider in Vergessenheit geraten sind. Mehr als nur Pils und Weizen. Diese Vielfalt will ich den Menschen näher bringen."

Spezielle Braumethode


Also wagte der gebürtige Saarländer den Schritt in die Selbstständigkeit und konnte schnell Geldgeber für seine Idee begeistern: Andries und Frans de Groen, deren Familie bis 2008 die niederländische Brauerei Grolsch gehörte und die mit der Brouwerij Wilderen in Belgien und der US-amerikanischen Anderson Valley Brewery bereits Erfahrungen mit Spezialbier-Brauereien gesammelt hatten.

"Unsere Brauanlage wurde eigens für uns und unsere deutschlandweit einzigartige Braumethode entwickelt – mit Bottichen für eine offene Gärung und einer speziellen Kammer für die Flaschenreifung, was zusammen mit Naturdoldenhopfen, 24 verschiedenen Hefen und besonderen Malzen für mehr Geschmacksvielfalt und -tiefe sorgt, aber sehr aufwendig ist", erklärt Berberich.

Mehr dazu, warum Berberich "wie ein Winzer denkt", warum Verbraucher für "Genussbiere" auch mehr investieren und wie er für einen einzigartigen Auftritt seiner preisgekrönten Entwicklungen sorgt, lesen MARKENARTIKEL-Abonnenten in Ausgabe 3/2018, die auch als App gelesen werden kann. Weitere Informationen zum Inhalt finden Sie hier. Nicht Abonnenten finden hier die Möglichkeit zum Abo.

(vg)