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Unternehmen & Marken
15.03.2018

'Trusted Brands': Miele vor Bosch, Dr. Oetker vor Nestlé

Die 'Most Trusted Brands 2018' aus Sicht der deutschen Konsumenten (Quelle: 'Reader's Digest')

Die 'Most Trusted Brands Gesundheit 2018' aus Sicht der deutschen Konsumenten (Quelle: 'Reader's Digest')

Die vertrauenswürdigsten Marken der Deutschen stehen fest: Die Sieger in den 20 Produktkategorien sind Volkswagen, Sparkasse, C&A, Edeka, Miele, Frosch, Nivea, Gerolsteiner, Deutsche Telekom, Samsung, Dr. Oetker, TUI, Rotkäppchen, Milka, Bahlsen, Haribo, Teekanne, Whiskas, Allianz und Persil. Die 'Most Trusted Brands Gesundheit' sind Wick, Kind, Eucerin, Almased, Aspirin, Iberogast und Abtei. Bei der diesjährigen Befragung hat es auf den Spitzenplätzen drei Veränderungen gegeben: Der Norddeutsche Handelsverbund Edeka konnte sich die Top-Position von Rewe zurückerobern, Miele legte an Vertrauen zu und zog an Bosch vorbei und der Bielefelder Konzern Dr. Oetker überholte Nestlé.

Insgesamt nannten die Konsumenten in der der Studie 'Trusted Brands 2018' von Reader´s Digest 3.895 verschiedene Marken in 27 Produktkategorien. Die Markennamen werden in einer offenen Befragung ermittelt, das heißt der Konsument allein nennt die Marken, denen er vertraut und die ihm nahe stehen. Von November bis Dezember 2017 wurden dazu 4.016 Konsumenten online befragt. Reader’s Digest hat die Studie 'Trusted Brands' 2001 ins Leben gerufen und erhebt seitdem jährlich das Markenvertrauen der Deutschen.

Vertrauen in Automobilindustrie sinkt

Über alle Produktkategorien hinweg macht sich laut den Studienautoren ein Rückgang des Vertrauens bemerkbar. Das Markenvertrauen erschüttern demnach Faktoren wie unwahre Informationen, mangelnde Qualität, kritische Inhaltsstoffe oder auch das Thema Nachhaltigkeit und Ausbeutung.

Skandale wie in der jüngsten Vergangenheit rund um die Automobilindustrie bleiben nicht ohne Folgen für den Vertrauensstatus einer Industrie beziehungsweise der betroffenen Marken, sie zeigen sich aber erst zeitversetzt, heißt es in der Untersuchung. So erklären zwei Drittel der Deutschen, dass das Vertrauen in die Automobilindustrie sogar sehr gelitten hat. Jeder Zweite würde seiner jetzigen Marke allerdings weiter treu bleiben und nur etwa jeder Zehnte würde auf eine andere Marke umsteigen. Gleichzeitig steigt die Bereitschaft, auf ein Elektrofahrzeug umzusteigen: Für ein Drittel der Deutschen ist das eine Option.

Kundenzuwendung zahlt auf das Markenvertrauen ein

Laut Studie stärkt die Hinwendung zum Kunden die jeweilige Marke. der Aussage "Ein guter Kundenservice, eine gut funktionierende Service-Hotline, kann meine Bindung an ein Unternehmen bzw. eine Marke durchaus stärken" stimmten 69 Prozent der Deutschen zu. Zudem gaben 81 Prozent an, dass eine Marke ihnen nahe steht, wenn diese verlässlich ist und die Bedürfnissen der Kunden ernst nimmt (70 %).

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(vg)