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Unternehmen & Marken
11.07.2018

Influencer Marketing: Erfolgreiche Freundschaften

Bianca Heinicke alias Bibi hat 2015 mit Bilou ihre eigene Beauty-Marke lanciert

Online-Marketing erlebt gerade einen Umschwung. Marken haben verstanden, dass ihre Zielgruppen leichter durch soziale Netzwerke zu erreichen sind als durch klassische Werbung. 68 Prozent der deutschen Online-Nutzer sind einer Studie des Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. zufolge bereits über Social Media auf ein Produkt aufmerksam geworden – am wichtigsten: Facebook und YouTube.

Hier kommen deshalb zunehmend die Influencer ins Spiel. In Social Media präsentieren sie sich und ihren Lebensstil, der von den Fans nachgeahmt wird. Die auch als Blogger bezeichneten Vorbilder sind glaubhaft, authentisch, stilbewusst und beeinflussen ihre eigenen Abonnenten stark. Wenn sie Produkte empfehlen, hat dies große Wirkung.

Kosmetikmarken und -händler haben diesen Trend früh erkannt und sich im Influencer Marketing etabliert. Die Zahlen sprechen für sich: 35 Prozent der weiblichen Influencer-affinen User mögen das Thema Beauty und Make-up, das damit zu den wichtigsten Kategorien im Influencer Marketing zählt.

Wie Kooperationen funktionieren

Die Kooperationen sind einfach: Der Meinungsmacher bekommt Produkte einer Marke, probiert diese aus und berichtet von seinen Erfahrungen, die fast immer positiv sind. Wie das sein kann? Das liegt in der Freiwilligkeit der Zusammenarbeit begründet. Blogger, die wirklich authentisch sind, suchen sich meist ihre Partner selbst aus. Das Angebot ist groß, denn viele Unternehmen bieten Produkte zum Test an. Der Influencer wählt also nur Marken aus, mit denen er gerne kooperiert – und die ihn begeistern.

Marken profitieren davon. Oft fehlt es gerade beim Online-Shopping an Referenzen, und die Nutzer sehen den gewünschten Artikel meist nicht in der Anwendung. Die Beeinflusser schließen diese Lücke: Sie testen die Produkte live vor der Kamera, geben Schminktipps und laden die Videos anschließend auf YouTube, Instagram-Stories und anderen Plattformen hoch. Diese Clips vermitteln den Followern einen guten Eindruck und motivieren sie, dieses Produkt ebenfalls auszuprobieren. Zudem überträgt sich das Vertrauen, das die Follower dem Influencer entgegenbringen, auf die von ihm beworbene Marke.

Was Unternehmen beachten müssen, damit die Kooperationen funktionieren, welche Kennzeichnungspflichten es gibt, wie die Drogeriemarktkette dm Influencer Marketing einsetzt und welche Rolle der Haul, die Bloggerboxen und Bilou dabei spielen, lesen MARKENARTIKEL-Abonnenten im Gastbeitrag von Markus Lucht, Managing Partner bei UDG United Digital Group, in Ausgabe 7/2018, die auch als App gelesen werden kann. Weitere Informationen zum Inhalt finden Sie hier. Nicht Abonnenten finden hier die Möglichkeit zum Abo.

(vg)