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Unternehmen & Marken
12.07.2018

Arbeitnehmer wünschen sich mehr Flexibilität

Arbeitnehmer wollen heute flexiblere Arbeitsmöglichkeiten – und die Unternehmen hören ihnen scheinbar immer stärker zu

47 Prozent der Arbeitnehmer in Deutschland wünschen sich mehr Flexibilität, jedoch befürchten 43 Prozent, dass die Wahl flexibler Arbeitsbedingungen ihre Aufstiegschancen beeinträchtigt, so zentrale Ergebnisse der neuen 'Global Talent Trends Studie 2018' von Mercer.

HR-Verantwortliche und Führungskräfte, so ein weiteres Ergebnis der Befragung, sind fest entschlossen, den Diskussionen zum Thema Disruption nun auch Taten folgen zu lassen: 94 Prozent der deutschen Unternehmen haben Innovationen als Kernthema auf ihrer Agenda und 96 Prozent planen Veränderungen im Organisationsdesign. Die Unternehmen, die die größte Disruption erwarten, arbeiten Agilität in ihr Modell ein und setzen auf flachere, stärker vernetzte Strukturen (40 Prozent planen eine Abflachung der Organisationsstruktur).

Allerdings fühlen sich die Personalverantwortlichen in Deutschland nur bedingt bereit, ihre Mitarbeiter entsprechend umzuschulen (59 Prozent sind zuversichtlich, dass sie dies gut können) oder neue Mitarbeiter mit den erforderlichen Fähigkeiten einzustellen (58 Prozent). 54 Prozent der Führungskräfte gehen davon aus, dass mindestens jede fünfte Rolle in ihrem Unternehmen in den nächsten fünf Jahren nicht mehr existieren wird. Daher sind Arbeitsplatzverlagerungen und Umschulungen für Unternehmen überlebenswichtig. Doch nur ein Drittel (31 Prozent) der Unternehmen verbessert den Zugang zu Online-Lernkursen und ein noch kleinerer Anteil (20 Prozent) lässt seine Mitarbeiter im Unternehmen rotieren.

Fast zwei Drittel (60 Prozent) der erfolgreichen Mitarbeiter in Deutschland, die sich persönlich und beruflich erfüllt fühlen, sagen, dass ihr Unternehmen einen klaren Zweck verfolgt. Um einen Sinn in ihrer Tätigkeit zu finden, sehnen sich die Mitarbeiter nach dem nötigen Freiraum zum Lernen und Experimentieren. Wird diese Sehnsucht nicht erfüllt, sind Arbeitnehmer zum Absprung bereit: 34 Prozent der deutschen Mitarbeiter, die mit ihrem Job zufrieden sind, wollen das Unternehmen trotzdem verlassen, weil sie die gebotenen Karrieremöglichkeiten als unzureichend wahrnehmen.

Ebenfalls wichtig für die Arbeitnehmer ist die Fairness bei der Vergütung und bei Nachfolgeregelungen. Nur 39 Prozent der Mitarbeiter in Deutschland geben an, dass ihr Unternehmen bei Gehalts- und Beförderungsentscheidungen gerecht handelt. Weltweit liegt die Quote bei durchschnittlich 53 Prozent.

Arbeitnehmer haben klare Erwartungen an Arbeitsmodelle

Arbeitnehmer wollen heute flexiblere Arbeitsmöglichkeiten – und die Unternehmen hören ihnen scheinbar zu: 77 Prozent der Führungskräfte sehen flexibles Arbeiten als Kernstück ihres Leistungsversprechens an. Jedoch betrachten sich nur 3 Prozent der HR-Führungskräfte in Deutschland als Branchenführer, wenn es darum geht, Flexibilität zu ermöglichen. 47 Prozent der Arbeitnehmer wünschen sich mehr Flexibilität, aber 43 Prozent befürchten, dass die Wahl flexibler Arbeitsbedingungen ihre Aufstiegschancen beeinträchtigt.

Die Mercer-Studie gibt Einblicke in die Ansichten von über 7.600 leitenden Führungskräften, Personalverantwortlichen und Mitarbeitern aus 21 Branchen und 44 Ländern weltweit. Weitere Informationen sowie den vollständigen Report finden Sie hier.

(tor)