Zum Markenverband
Die Stimme der Markenwirtschaft



Twitter

MARKENARTIKEL zwitschert jetzt.
Folgen Sie uns @markenartikler


Sie suchen einen Corporate Publisher?

Im CP GUIDE finden Sie die passenden Partner und Dienstleister für Ihre Corporate-Communications-Projekte, schnell, unkompliziert, aussagekräftig. mehr



Unternehmen & Marken
21.08.2018

Generation Y ist eher zu Überstunden bereit als Generation X

Generation Y würde für Zusatzleistungen wie Urlaubsgeld auf Gehalt verzichten (Quelle: Splendid Research)

Wie zufrieden sind Angestellte heutzutage mit ihren Jobs und welche Ansprüche stellen sie an ihre Arbeit? Welche Unterschiede gibt es bei den Generationen X und Y? Und was bedeutet das für Arbeitgeber? Diesen Fragen geht eine Studie des Hamburger Marktforschungsinstituts Splendid Research nach. Dazu wurden von Mai bis Juni 2018 insgesamt 1.005 Arbeitnehmer mit akademischem Hintergrund im Alter von 18 bis 58 Jahren online befragt.

Generation Y fordert weniger Gehalt, aber mehr Zusatzleistungen

Es sind die jüngeren Arbeitnehmer, die deutlich stärker auf Gehalt verzichten würden, um dafür bestimmte Zusatzleistungen wie Urlaubsgeld, Boni und betriebliche Altersvorsorge zu erhalten: 43 Prozent von ihnen geben an, weniger Geld für bestimmte Leistungen in Kauf zu nehmen. Bei der Generation X ist es hingegen nur ein Viertel.

Dienstwagen und KITA-Kostenzuschuss heiß begehrt

Vor allem Dienstwagen haben es der Generation Y angetan. So wäre sie bereit, auf elf Prozent ihres monatlichen Brutto-Lohns dafür zu verzichten. An zweiter Stelle mit acht Prozent Verzicht steht bei Generation Y der KITA-Kostenzuschuss. Bei der Generation X liegt dieser auf Platz eins: Auf gut neun Prozent des Monatsgehalts würden ältere Arbeitnehmer dafür verzichten. Keine andere Leistung ist hier so begehrt.

Generationen schätzen dieselben Werte

Beide Altersgruppen tendieren im Durchschnitt dazu, lieber lange in einem einzigen Unternehmen zu arbeiten als regelmäßig zu wechseln. Die Sicherheit im Job ist ebenfalls beiden Generationen übergreifend wichtig.

Ein wichtiger Unterschied: Im Generationenvergleich sind jüngere Arbeitnehmer deutlich mehr dazu bereit, Überstunden abzuleisten: So machen gut 29 Prozent der Berufstätigen der Generation Y wöchentlich ein bis zwei Überstunden; bei den älteren Angestellten liegt diese Zahl bei 22 Prozent. Für 39 Prozent der Generation Y sind drei bis vier Überstunden pro Woche durchaus akzeptabel. Damit liegt diese Zahl deutlich über dem Ergebnis der Generation X: Nur ein Viertel wäre demnach bereit, wöchentlich Überstunden in dieser Höhe zu leisten.

Die Studie finden Sie hier.

(vg)