Zum Markenverband
Die Stimme der Markenwirtschaft



Twitter

MARKENARTIKEL zwitschert jetzt.
Folgen Sie uns @markenartikler


Sie suchen einen Corporate Publisher?

Im CP GUIDE finden Sie die passenden Partner und Dienstleister für Ihre Corporate-Communications-Projekte, schnell, unkompliziert, aussagekräftig. mehr



Unternehmen & Marken
23.08.2018

Arbeitsplatz der Zukunft: IT-Infrastruktur bleibt wichtige Hürde

Rund 28 Prozent der Unternehmen in der DACH-Region sehen sich heute als "relativ weit fortgeschritten" bei der Entwicklung zum Arbeitsplatz der Zukunft. Dies sind weitaus weniger Unternehmen als noch im vergangenen Jahr: 2017 gaben rund 40 Prozent der Unternehmen an, "relativ weit fortgeschritten" zu sein. Nur noch etwa zehn Prozent der Unternehmen sehen sich aktuell als Vorreiter im Bereich New Work. Im vergangenen Jahr waren es noch 20,6 Prozent.

Das zeigt die zweite Studie des Düsseldorfer Telekommunikationsunternehmens Sipgate in Partnerschaft mit dem Umfrageinstitut IDG Research Services aus München zum Arbeitsplatz der Zukunft. Dazu wurden im Juni 2018 Top-Manager, ITler, Führungskräfte und weitere Mitarbeiter von 628 Unternehmen aus der DACH-Region zu ihren Vorstellungen befragt. Der Zeitraum der Durchführung war 19. bis 26. Juni 2018.

Betrachtet man nur die Antwort der Top-Manager, zeigt sich diese Berufsgruppe weiterhin optimistisch. Von ihnen gaben rund 44 Prozent an, ihr Unternehmen sei auf dem Weg zum Arbeitsplatz der Zukunft weit fortgeschritten. Sie sind auch diejenigen, bei denen größtenteils die Verantwortung für die Entwicklung und Umsetzung der Konzepte liegen: In jedem dritten Unternehmen sind die Top-Manager federführend beim Thema New Work.

New Work als eines der wichtigsten Themen v.a. für die Jüngeren

Im Schnitt ist New Work direkt nach der IT-Sicherheit die wichtigste Herausforderung der befragten Unternehmen. Auf Platz drei der wichtigsten Herausforderungen steht die Personalentwicklung. Auch in der vergangenen Studie kursierte der Arbeitsplatz der Zukunft zwischen der IT-Sicherheit und der Personalentwicklung auf Platz zwei.

Interessant ist, wer dem Thema mehr Relevanz zuspricht: Für jüngere Mitarbeiter bis 29 Jahre hat das Thema New Work eine höhere Bedeutung als für Mitarbeiter ab 50. Für sie ist die IT-Sicherheit wichtiger, die wiederum für jüngere Mitarbeiter nur eine zweitrangige Rolle spielt.

Herausforderungen: IT-Infrastruktur und Akzeptanz der Mitarbeiter

Befragt man Führungskräfte zu den Herausforderungen auf dem Weg zum Arbeitsplatz der Zukunft, so ergeben sich zwei Schwerpunkte: Als größte technologische Herausforderung sehen die Befragten die IT-Infrastruktur – dies sagten rund 51 Prozent. Als größte organisatorische Herausforderung nennen die Befragten die Akzeptanz des Modernisierungsprozesses bei den Mitarbeitern – dies gaben rund 43 Prozent der Befragten an.

Sieht man sich die Ergebnisse der vergangenen Studie an, wird deutlich: Die technologischen Herausforderungen haben sich nicht verändert. Auch in dieser Studie sind nach der IT-Infrastruktur die Punkte Datensicherheit (rund 49 Prozent) und Security (rund 45 Prozent) die wichtigsten Herausforderungen. Bei den organisatorischen Herausforderungen hingegen hat sich einiges getan: Waren im vergangenen Jahr noch die wichtigsten Aufgaben das Entwickeln und Einführen neuer Arbeitszeitmodelle und die Veränderung der Unternehmenskultur, so steht heute die Akzeptanz bei den Mitarbeitern an erster und deren Weiterbildung an zweiter Stelle.

Work-Life-Balance und Freiheit die größten Chancen

Für rund 55 Prozent der befragten Mitarbeiter überwiegen die Vorteile und Chancen gegenüber den Risiken, die mit dem Wandel zum Arbeitsplatz der Zukunft einhergehen. Nur 27 Prozent sehen mehr Risiken als Vorteile in der Entwicklung.

Die wichtigsten Chancen sind eine bessere Work-Life-Balance und mehr Freiheit, das gaben rund 47 Prozent der befragten Mitarbeiter an, gefolgt von zeitlich ungebundenem Arbeiten mit rund 43 Prozent und dem einfachen Zugriff auf alle Informationen mit rund 41 Prozent. Das größte Risiko sehen die Befragten nach wie vor mit rund 46 Prozent in der Abhängigkeit von IT und Internetverbindung, gefolgt von der Angst vor permanenter Verfügbarkeit als Erwartungshaltung der Kunden. Auch hier gab es seit der letzten Erhebung keine Veränderung.

Zur Studie geht es hier.

(vg)