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Unternehmen & Marken
26.11.2018

KMU: Fragen zur Nachfolge oft kaum geregelt

81 Prozent der Unternehmer verfügen über keinen Notplan für den Fall, dass ihnen etwas zustößt und sie für längere Zeit oder schlimmstenfalls für immer ausfallen. Zwölf Prozent sehen in solch einem Fall den Unternehmensfortbestand sogar grundsätzlich gefährdet. Das ergibt die Umfrage 'Nachfolge - für Sie ein Thema?' von The Alternative Board (TAB), Lehrte, unter 165 Firmenchefs von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) vom 17. September bis 12. November 2018.

Umfassend-aktuelle Testamentsregelungen zur Todesfallnachfolge sind demnach bei 61 Prozent der befragten Unternehmer nicht vorhanden. Nur gut jeder Dritte (35 Prozent) hat sich bereits ausführlich oder sehr ausführlich mit dem Nachfolgethema beschäftigt, mehr als die Hälfte (55 Prozent) kaum und jeder Zehnte gar nicht.

Nachfolge durch Kinder oder Mitarbeiter

Wenn auch wenig geregelt ist, klare Wünsche haben die Firmenlenker schon: Die familieninterne Nachfolge durch Kinder rangiert an erster Stelle (46 Prozent), gefolgt von einer Nachfolge durch Mitarbeiter (37 Prozent). Ein Großteil plant einen "Abschied auf Raten" und beabsichtigt nach dem Ausscheiden weiterhin für die Firma tätig zu sein - als regelmäßiger Berater (24 Prozent) oder gelegentlicher Berater bei strategischen Fragen (46 Prozent).

(vg)