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Unternehmen & Marken
07.12.2018

B&B Hotels: Standardisiert, aber nicht austauschbar wohnen

Max C. Luscher ist Geschäftsführer der B&B Hotels (Foto: Mario Andreya)

Kaum eine Hotelkette expandiert derart rasant wie B&B Hotels – das französische Unternehmen betreibt allein in Deutschland mehr als 100 Budget-Unterkünfte. Welche Marken- und Marketingstrategie dabei verfolgt wird, fragten wir Geschäftsführer Max C. Luscher.

markenartikel: Das Hotelgeschäft gilt allgemein als äußerst kompetitiv, gerade auch im Economy-Bereich, in dem B&B Hotels unterwegs ist…
Max C. Luscher: Der Marktdruck in der Hotellandschaft wächst definitiv, das ist nicht zu leugnen. Vor fünf Jahren beispielsweise war die Situation noch eine völlig andere – damals existierte die heutige Hotel-Franchise-Landschaft noch nicht. Zudem gab es nur wenige interessierte institutionelle Investoren und auch noch nicht diesen harten Kampf um Grundstücke. Aber wir sehen uns nach wie vor sehr gut aufgestellt und haben keine Angst vor der Konkurrenz.

markenartikel: Wen sehen Sie denn als Ihre Hauptkonkurrenten?
Luscher: Häufig werden wir mit Motel One verglichen, die wir allerdings gar nicht mehr als Wettbewerber betrachten. Motel One hat ohne Frage ein tolles Konzept, liegt preislich aber nicht mehr im Budget-Segment. Als unmittelbare Mitbewerber sehe ich beispielsweise Ibis Budget, EasyHotels und kleinere Gruppen wie Harry's und Schulz, wobei letztere aus unserer Sicht nur Randprodukte sind.

markenartikel: Deutschland ist für B&B Hotels nach Frankreich der zweitgrößte Markt. Aktuell betreiben Sie hierzulande rund 110 Hotels, bis Ende 2020 sollen es mehr als 150 werden – ein rasantes Wachstum mit mehr als einer Hoteleröffnung pro Monat. Welche Städte und Citylagen liegen dabei im Fokus der Expansionsbemühungen?
Luscher: Für uns sind neben den A-Lagen auch B- und C-Standorte interessant. Wichtig ist, dass die Nachfrage vorhanden ist. Das kann im Zentrum von Berlin sein oder aber auch in Ballungszentren, Gewerbegebieten sowie an Hauptverkehrsachsen. Standorte auch in kleineren Städten wie Hildesheim, Heilbronn oder Emden ermöglichen dabei eine maximale Marktabdeckung durch uns. Zudem ist der Wettbewerb dort schlichtweg geringer: Die Statistik zeigt, dass die Profitabilität in B-, C- und D-Städten vergleichbar zu A-Standorten ist. Natürlich sind auch diese weiterhin für uns von Interesse, aber mit einem so hoch standardisierten Produkt, wie wir es anbieten, sind wir für alle Standorte offen.

Details über die Marken- und Marketingstrategie von B&B Hotels, die Zusammenarbeit mit Testimonial Boris Becker, die Besonderheiten des deutschen Marktes und die veränderten Konsumentenbedürfnisse verrät Luscher im kompletten Interview, dass Sie in der aktuellen Printausgabe 12/2018 des 'markenartikel' nachlesen können. Zur Heftbestellung geht es hier.  





(tor)