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Unternehmen & Marken
17.04.2019

Autokäufer sind offen für digitale Zusatzangebote

42 Prozent der Kunden sind bereit, regelmäßig Geld für 'Functions on Demand' auszugeben (Quelle: Norstat)

Vor allem Parkassistenten stossen auf großes Interesse (Quelle: Norstat)

Viele Autohersteller bieten ihren Kunden sogenannte 'Functions on Demand' an, das heißt digitale Zusatzangebote, die kostenpflichtig zur Grundausstattung des Fahrzeugs hinzugebucht werden können. Eine repräsentative Online-Befragung des Marktforschungsinstituts Norstat im Februar 2019 unter 802 Autofahrern in Deutschland hat nun ergeben, dass die hiesigen Autofahrer diesem Geschäftsmodell grundsätzlich sehr offen gegenüberstehen. Lediglich in der Altersgruppe über 60 Jahren lehnt eine Mehrheit 'Functions on Demand' ab. Bei jungen Autofahrern unter 30 Jahren sind dagegen nur knapp 30 Prozent der Befragten nicht bereit, regelmäßig Geld für Zusatzfunktionen auszugeben.

Individuelle Konfiguration stösst auf Interesse

Dabei wird es grundsätzlich als großer Vorteil gesehen, dass man ein Auto nach seinen individuellen Bedürfnissen konfigurieren kann. Drei von zehn Befragten stimmen dieser Aussage zu, bei den Befragten unter 30 Jahren sind es sogar vier von zehn Autofahrern. Als weitere Vorteile wird genannt, dass man Funktionen testen kann und der leichtere Wiederverkauf eines Fahrzeugs.

Parkassistent ist beliebtestes Zusatzangebot

Klarer Favorit unter den Zusatzangeboten ist der Parkassistent mit fast 60 Prozent Zustimmung. Es folgen zusätzliches Kartenmaterial im Navigationssystem (50 %) und die Sitzheizung (49 %).

Analysiert man die Unterschiede der Geschlechter, so fällt auf, dass sich Frauen vor allem weitere Hilfestellung in punkto Parken (65 %) wünschen, dicht gefolgt von mehr Komfort beim Fahren dank Sitzheizung (58 %). Den Bedarf von Fahrassistenten hingegen sehen nur 33 Prozent der Frauen. Dieser Bedarf ist deutlich stärker bei den Männern ausgeprägt: Fast die Hälfte (43 %) würde diese Funktion hinzubuchen.

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(vg)