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Unternehmen & Marken
24.04.2019

Anzahl der Existenzgründungen in Deutschland sinkt

Die Anzahl der Existenzgründungen in Deutschland ist 2018 gesunken (Quelle: IfM Bonn)

Im Jahr 2018 waren in Deutschland insgesamt 367.000 Existenzgründungen zu verzeichnen. Dies waren rund 14.000 weniger als im Vorjahr (-3,6 %). Die Anzahl der Existenzgründungen ist dabei in allen Tätigkeitsfeldern gesunken – erstmals auch in den Freien Berufen (-4,5 %). Das zeigen Auswertung des IfM Bonn. Zu berücksichtigen ist dabei, dass das Gründungsgeschehen im freiberuflichen Bereich in 2017 (aufgrund von Umstellungen bei den Finanzverwaltungen z.B. in Bayern und Nordrhein-Westfalen) überzeichnet war und damit ein Vergleich mit dem Vorjahr nur begrenzt möglich ist, so die Forscher. 

Gründungsneigung in Berlin am höchsten

Allerdings war nicht in allen Bundesländern das Gründungsgeschehen in 2018 rückläufig: in Berlin, Brandenburg, Bremen, Mecklenburg-Vorpommern, Rheinland-Pfalz und Saarland konnte eine leichte Belebung beobachtet werden.

Berlin bleibt dabei weiterhin das Bundesland mit der höchsten Gründungsneigung: Bezogen auf 10.000 Einwohner im erwerbsfähigen Alter (18 bis 65 Jahre) wagten 2018 in der Bundeshauptstadt die meisten Personen  den Weg in eine freiberufliche oder gewerbliche Selbstständigkeit – gefolgt von den Stadtstaaten Hamburg und Bremen sowie von Hessen.

Frauen gründen eher in Freien Berufen als im gewerblichen Bereich
 
Mehr als die Hälfte der freiberuflichen Gründungen erfolgten in 2018 durch Frauen. Nur in der Hansestadt Bremen lag ihr Anteil unter 50 Prozent. "Offenkundig sind die Rahmenbedingungen für eine selbstständige Erwerbsarbeit in den Freien Berufen für Frauen günstiger als beispielsweise im gewerblichen Bereich: In letzterem liegt ihr Anteil an den Existenzgründungen aktuell bei knapp 29 Prozent", so Dr. Rosemarie Kay, stellvertretende Geschäftsführerin im IfM Bonn.

Weiterhin rückläufig sind die Unternehmensschließungen in Deutschland: Im Vergleich zu 2017 sank ihr Anteil im vergangenen Jahr um rund drei Prozent, was den fünften Rückgang in Folge darstellt.

(vg)