Zum Markenverband
Die Stimme der Markenwirtschaft



Twitter

MARKENARTIKEL zwitschert jetzt.
Folgen Sie uns @markenartikler


Sie suchen einen Corporate Publisher?

Im CP GUIDE finden Sie die passenden Partner und Dienstleister für Ihre Corporate-Communications-Projekte, schnell, unkompliziert, aussagekräftig. mehr



Unternehmen & Marken, Recht & Politik
31.03.2014

Deutsche Kredithürde fällt auf einen historischen Tiefststand

Die Kredithürde basiert auf ca. 4.000 Meldungen von Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft. Darin enthalten sind das Verarbeitenden Gewerbe, das Bauhauptgewerbe, der Großhandel und der Einzelhandel. Die Unternehmen werden gebeten, ihr Urteil auf folgende Frage abzugeben: „Wie beurteilen Sie zur Zeit die Bereitschaft der Banken, Kredite an Unternehmen zu vergeben?“. Die möglichen Antworten sind: „entgegenkommend“, „normal“ und „restriktiv“. Die Kredithürde gibt den Prozentanteil der Antwortkategorie „restriktiv“ an.

Die Kredithürde für die gewerbliche Wirtschaft in Deutschland ist auf einen neuen historischen Tiefststand gesunken. Sie ging im März zurück auf 18,5 Prozent von 18,6 Prozent im Februar. Das berichtet das ifo Institut. Von den befragten Firmen gaben also aktuell 18,5 Prozent an, Probleme bei der Kreditvergabe zu haben. Das Umfeld für eine Unternehmensfinanzierung mit Bankkrediten ist damit weiterhin exzellent in Deutschland.
Im Verarbeitenden Gewerbe ist die Kredithürde deutlich auf 17,0 Prozent von 17,7 Prozent gefallen. Ein Rückgang wurde in allen Größenklassen verzeichnet. Insbesondere für Großfirmen gibt es immer weniger Probleme, einen Kredit zu bekommen.
Im Handel aber konnte der historische Tiefstwert vom Februar nicht gehalten werden. Die Kredithürde stieg auf 18,1 Prozent von 17,2 Prozent. Im Bauhauptgewerbe ist die Kredithürde hingegen deutlich gesunken. Mit 23,3 Prozent im März nach 24,6 Prozent im Februar liegt sie nun nur 0,1 Prozentpunkte über dem bisher niedrigsten Wert.

(tor)