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Wer sich bei Facebook informiert, nutzt meistens professionelle Beiträge

Wenn es darum geht Informationen über das tagesaktuelle Geschehen zu bekommen, hat das Internet für die deutschsprachige Bevölkerung nur eine nachgeordnete Bedeutung. Zu diesem Ergebnis kommen übereinstimmend die AWA und die Mediengewichtungsstudie der Landesmedienanstalten.

Täglich nutzen 20,3 Millionen das Netz zur Information. Jeder Zehnte von ihnen nutzt Facebook zu Informationszwecken. Dabei wählt drei Viertel davon bewusst „professionelle Beiträge“, also im Wesentlichen Infos, die Journalisten klassischer Medien erstellen. Mehr zum Thema…


Unternehmen & Marken, Medien & Werbung
07.11.2014

Filterkaffeemaschinen: Kaum mediale Produktwerbung

Zehn der größten Hersteller von Filterkaffeemaschinen verzichten auf entsprechende mediale Produktwerbung, bilanziert der „Marketing-Mix-Analyse Filterkaffeemaschinen 2014“ von Research Tools. Zwar gebe es in zwei von drei deutschen Haushalten Filterkaffeemaschinen.Dennoch gleiche der Markt medial einem Nebenschauplatz, denn alle zehn untersuchten Hersteller für Filterkaffeemaschinen verzichteten völlig auf mediale Produktwerbung. Untersucht und analysiert wurden dabei die Marketinganstrengungen der Marken Bosch, Braun, Kenwood, Krups, Melitta, Philips, Russell Hobbs, Severin, Siemens und WMF - und zwar in den vier Marketing-Mix-Bereichen Product, Price, Place, Promotion.

Die Anzahl der angebotenen Filterkaffeemaschinen variiert bei den zehn Herstellern stark. Zwischen sechs und 33 Produkte werden angeboten: Mehrheitlich sind es Maschinen mit Glaskannen; Thermokannen befinden sich in der Minderzahl. Zahlreiche Produktfeatures zeigen deutliche Unterschiede in Ausstattung, Zubehör und Brühverfahren. Allein in der Brühtemperatur reicht das Leistungsvermögen der Geräte von 78 Grad bis 98 Grad.

Severin verfolgt eine Niedrigpreisstrategie und liegt mit drei Viertel seiner angebotenen Maschinen in der Preisklasse unter 40 Euro. Philips hingegen bietet die höchste Anzahl an Maschinen in der Preisklasse über 70 Euro an. Die Preisspanne zwischen billigster und teuerster angebotener Kaffeemaschine liegt laut den Homepages der Anbieter jeweils zwischen 70 und 145 Euro.

Die wichtigsten Vertriebswege für Filterkaffeemaschinen sind derzeit Elektro-Großmärkte und Fachhandel. Sechs der Anbieter verkaufen im Internet über einen eigenen Shop. Für den Internethandel ist eine gute Präsenz und Listung in Vergleichsportalen wichtig. Sieben der zehn untersuchten Marken sind in mindestens 70 Prozent der 34 untersuchten Vergleichsportale gelistet, überwiegend jedoch mit durchschnittlichen Erstplatzierungen jenseits der 20. Listung. Einen echten Vorteil generieren Philips und WMF, deren Filterkaffeemaschinen in jeweils acht Vergleichsportalen einen ersten Platz besetzen.

Trotz der hohen Verbreitung der Filterkaffeemaschine spielt die Vermarktung bei den untersuchten Herstellern offenbar eine untergeordnete Rolle. Wie schon im Vorjahr verzichteten alle zehn Hersteller auf produktspezifische mediale Werbeausgaben. Vollautomaten und Espressomaschinen hingegen waren mit mehr als fünf Millionen Euro deutlich stärker im Fokus der Werbemacher.

Die zehn Unternehmen setzen unterschiedliche Schwerpunkte innerhalb ihres Marketing-Mix. Von den vier marketingpolitischen Säulen setzen Braun, Kenwood und WMF einen Schwerpunkt in der Distribution. Russell Hobbs und Siemens fokussieren auf die Maßnahmenbereiche Produkt und Konditionen.


(tor)