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Forschungsministerin Anja Karliczek: "Deutschland hat in der KI eine gute Ausgangsposition"

Anja Karliczek ist seit dem 14. März 2018 Bundesministerin für Bildung und Forschung (Foto: Laurence Chaperon)
Anja Karliczek ist seit dem 14. März 2018 Bundesministerin für Bildung und Forschung (Foto: Laurence Chaperon)

Mit Anja Karliczek, Bundesministerin für Bildung und Forschung, sprach markenartikel über den Ausbau der Kompetenzen im Bereich Künstliche Intelligenz, Sprunginnovationen mit marktveränderndem Potenzial und die Kooperation von Wissenschaft und Wirtschaft als Stärke des Innovationssystems.

markenartikel: In einem Interview haben Sie kürzlich gesagt, Bildung, Wissenschaft und Forschung seien die entscheidenden Impulsgeber für die Gestaltung der digitalen Transformation in Deutschland. Wie wollen Sie sicherstellen, dass der Wissenschafts- und Forschungsstandort Deutschland in Sachen Digitalisierung mithalten kann?

Anja Karliczek: Deutschland steht in der Digitalisierung besser da, als oft behauptet wird. Ich wünsche mir etwas mehr Fortschrittsoptimismus, aber auch Selbstbewusstsein in unserem Land. Nehmen Sie beispielsweise die Künstliche Intelligenz als eine der Schlüsseltechnologien des digitalen Wandels, die viele zentrale Bereiche betrifft: Mobilität, Gesundheit, Umwelt oder Industrie 4.0 sind nur einige Beispiele für Anwendungsfelder. Deutschland hat in der KI eine gute Ausgangsposition. Unsere Forschungslandschaft ist sehr gut aufgestellt und international wettbewerbsfähig, nicht zuletzt weil wir KI-Forschung bereits seit vielen Jahren fördern.

markenartikel: Wie sieht das konkret aus?

Karliczek: Mit der Hightech-Strategie trägt die Bundesregierung dazu bei, die KI-Kompetenz in Deutschland weiter zu stärken. Ein anderes Beispiel für die Stärkung des Wissenschafts- und Forschungsstandorts Deutschland ist die Nationale Forschungsdaten-infrastruktur. Mit ihr werden wir aus Forschungsdaten wissenschaftlich breit nutzbare Datenschätze mit gesellschaftlichem Mehrwert machen. GAIA-X ist unser Projekt einer europäischen Cloud, die Sicherheit, Souveränität und Datenschutz entlang europäischer Werte und Normen vereinen wird.

Warum die Agentur für Sprunginnovationen gegründet wurde, wie damit Ideen aus Unternehmen gefördert werden sollen und welche Ansätze es gibt, um die Kooperation zwischen Wissenschaft und Unternehmen voranzutreiben, lesen markenartikel-Abonnenten im kompletten Interview in der Print-Ausgabe 10/2019. Bestellen können Sie das Heft hier. Mehr zum Inhalt finden Sie hier.



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(vg) 10.10.2019