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48 Prozent der Deutschen wollen Weihnachtspräsente online kaufen


Weihnachtseinkäufe: Die Shopper legen im Einzelhandel Wert auf eine große Auswahl (Quelle: Capgemini)

Beim Weihnachtsshopping sind für die Verbraucher die Vielfalt des verfügbaren Sortiments (34 Prozent) und die komfortable Lage einer Filiale (26 Prozent) die Hauptfaktoren, die zur Kaufentscheidung für einen bestimmten Einzelhändler beitragen. Bei der Frage, welche drei Faktoren den Geschenkekauf für Familie und Freunde beeinflussen, legen die Befragten besonders großen Wert auf Produktqualität (49 Prozent) und Sparmöglichkeiten (48 Prozent), so die Studie Festive Shopping Trends von Capgemini. 

Mehr als ein Viertel der Verbraucher (26 Prozent) wünscht sich vom Einzelhandel in dieser Saison vor allem konstante Preise. Allerdings ist auch die Auswahl umweltfreundlicher Produkte bzw. Verpackungen für 21 Prozent aller Befragten in Deutschland ein Schlüsselfaktor.

Unterschiedliche Erwartungen der Generationen 

Insgesamt zieht ein Drittel der Befragten (36 Prozent) den Einkauf im stationären Handel vor, 15 Prozent sind noch untentschlossen und der Rest (48 Prozent) bevorzugt den Online-Handel, verteilt auf Markenshops (11 Prozent), Marktplätze wie Ebay (9 Prozent) und Shops wie Amazon mit unterschiedlichen Marken im Angebot (28 Prozent). Dabei zeigen die Generationen jedoch deutliche Unterschiede: Während jeder Zweite über 55 (48 Prozent) vorzugsweise in ein stationäres Geschäft geht, geben die Jüngeren ihr Geld lieber online aus.

Junge Käufer (18-24 Jahre) heißen zudem neue Technologien durchaus willkommen, um ihr Einkaufserlebnis zu verbessern: Sie favorisieren automatisierte Kassen (26 Prozent der Jungen vs. 14 Prozent aller Befragten insgesamt), Mobile Payment (17 Prozent vs. 8 Prozent), In-Store-Technologien wie die Nutzung von Virtual Reality (20 Prozent vs. 10 Prozent) und neue Liefermethoden wie Drohnen oder die Zustellung von Produkten ins eigene Auto (18 Prozent gegenüber 9 Prozent).

Sprachassistenten unter Vorbehalt genutzt

Nach wie vor steht lediglich ein geringer Teil der Befragten dem Gebrauch von Sprachassisten für den Weihnachtseinkauf offen gegenüber. Einzelhändler, die auf die Chancen des sprachbasierten Einkaufens setzen wollen, sollten beachten, dass Verbraucher diese Möglichkeit eher nutzen würden, wenn sie den Kaufprozess als sicher (19 Prozent) und unkompliziert (16 Prozent) einschätzen oder spezifische Rabatte angeboten bekommen würden (17 Prozent). Diese Faktoren sind besonders wichtig für Einzelhändler, die jüngere Käufer adressieren wollen (18- bis 24-Jährige), da diese Zielgruppe ein durchschnittlich höheres Interesse (24 Prozent) gegenüber der Nutzung von Sprachassistenten aufweist.

Erwartungen an Lieferservice und Einkaufskomfort

Der Monat vor den Feiertagen ist wenig überraschend die Spitzeneinkaufszeit für Verbraucher: 30 Prozent erledigen ihre Weihnachtseinkäufe in der Regel im Advent. Während einige Online-Händler weiterhin schnellere Zustelloptionen wie die Lieferung über Nacht oder am gleichen Tag anbieten, erwarten die deutschen Verbraucher standardmäßig eine Lieferung innerhalb von drei Werktagen (30 Prozent). 

Über die Studie

Die Online-Umfrage untersuchte geplante Ausgaben sowie Schwerpunkte und Erwartungen beim Shopping im Vorfeld der diesjährigen weihnachtlichen Einkaufssaison. Alle Zahlen, sofern nicht anders angegeben, stammen von YouGov Plc. Insgesamt wurden 7.755 Erwachsene in Frankreich, Deutschland, Spanien, UK und US in einer Online-Umfrage befragt, von denen 6.718 für die Weihnachtssaison einkaufen. Die Erhebung erfolgte zwischen dem 8. und 18. November 2019.



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(vg) 29.11.2019