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Black Friday-Wochenende sorgt für großes Interesse

Black Friday-Wochenende sorgt für großes Interesse Der deutsche Handel hat ein starkes Black-Friday-Wochendende erlebt. Das geht aus Zahlen des Verbraucherforums mydealz hervor. Allein vom Black Friday bis darauf folgenden Sonntag informierten sich mithilfe von mydealz insgesamt 4,2 Millionen Verbraucher über Angebote zum Black Friday. Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Nachfrage damit um 7,4 Prozent, im Vergleich zum Jahr 2017 um 62,7 Prozent. 2017 setzten Händler vom Black Friday bis zum Cyber Monday 1,7 Milliarden Euro um, letztes Jahr 2,4 Milliarden Euro. Für dieses Jahr rechnet der Handelsverband Deutschland (HDE) mit Umsätzen in Höhe von 3,1 Milliarden Euro.
 
Deutlich stärker als am Black-Friday-Wochenende ist die Nachfrage dieses Jahr in den Tagen vor dem Black Friday gewachsen. Allein auf der Internetseite des Verbraucherforums mydealz informierten sich vom 22. bis zum 28. November insgesamt 8,6 Verbraucher über aktuelle Angebote – ein Plus von 16,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr und von 90,1 Prozent im Vergleich zum Jahr 2016. Die Zahlen zeigen, dass sich der Black Friday in ein mehrtägiges Shopping-Event wandelt. Verstärkt wurde diese Entwicklung zuletzt durch Händler wie Amazon und Otto, die ihre Rabattaktionen bereits Tage vor dem Black Friday starteten. Amazon etwa dehnte seine früher achttätige Rabattaktion in diesem Jahr erstmals auf elf Tage aus und lud bereits ab dem 22. November zur „Black Friday Woche“.
 
Dass viele Verbraucher allerdings unverändert mit dem Black Friday fremdeln, zeigt eine repräsentative Umfrage, die Statista Anfang Oktober für das Verbraucherforum mydealz durchgeführt hat. Zwar kannten 97,0 Prozent der 1.000 befragten Verbraucher den Black Friday. An ihm einkaufen wollten indes nur 43,7 Prozent der Konsumenten. Für ihre Einkäufe wollten Verbraucher dieses Jahr durchschnittlich 222,20 Euro ausgeben, 153,19 Euro im Online-Handel und 69,01 Euro im stationären Handel. Die meisten Verbraucher interessierten sich dabei für Mode (40,3 Prozent), Kosmetik und Parfüm (32,7 Prozent) sowie Haushaltselektronik (26,3 Prozent).



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(tor) 03.12.2019