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Image der Niederlande: Marken wenig verortet

Top-Entscheider in Deutschland haben insgesamt ein positives, facettenreiches und sehr konsistentes Bild von den Niederlanden. Von der Mentalität her gelten unsere Nachbarn als lösungsorientiert, zupackend und unkonventionell – was in der konkreten Kooperation mit der viel zitierten deutschen Gründlichkeit und der hohen Qualitätsorientierung gelegentlich zu Reibungen führen kann. Eins haben die Niederländer jedoch in den Augen der deutschen Unternehmer voraus: Sie gelten als extrem weltoffen, international, in der Welt zu Hause.

Das sind Ergebnisse einer Studie der GIM, die im Auftrag der Niederländischen Botschaft in Berlin das Image der Niederlande seitens deutscher Top-Entscheider untersucht hat. Die Imageforscher der GIM führten hierzu im Frühjahr 2013 über 70 Einzelinterviews mit Vertretern der hiesigen Wirtschaft, Wissenschaft und Politik.

Ökonomisch ist das Image der Niederlande demnach nicht zuletzt vom Erfolg als Agrarland beeinflusst. Moderne High Tech-Leuchttürme fehlen jedoch vordergründig: Niederländische Unternehmen oder Marken wurden kaum von den Top-Entscheidern genannt - abgesehen von Philips. Dennoch existieren diese durchaus, aber man kennt sie kaum oder verortet sie nicht in den Niederlanden: Dazu gehören Shell, TomTom, AkzoNobel oder ASML (Halbleiter-Lithographie).

Auf politischer Ebene gelten die Niederlande als enger und verlässlicher Partner. Im wissenschaftlichen Sektor besteht jedoch noch Potenzial, um die Beziehungen zwischen beiden Ländern künftig zu intensivieren.

Wenn Sie Interesse an weiteren Ergebnissen der Studie haben, wenden Sie sich bitte an Kurt Imminger (06221-83 28 38) oder Dr. Tomas Jerkovic (06221-83 28 469).


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(vg) 24.09.2013



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