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EU-Bürger vertrauen in die Sicherheit von Lebensmitteln

Die wichtigsten Faktoren für die Europäer beim Kauf von Lebensmitteln sind die Herkunft (53 %), die Kosten (51%), die Lebensmittelsicherheit (50 %) und der Geschmack (49 %). Der Nährwertgehalt ist etwas weniger wichtig (44 %), während Ethik und Überzeugungen am wenigsten relevant sind (19 %). Zwei von fünf Europäern (41 %) interessieren sich persönlich für das Thema Lebensmittelsicherheit, nur einer von fünf (22 %) erklärt, dass dies sein Hauptanliegen bei der Auswahl von Lebensmitteln ist.

Dies sind einige der vielen Erkenntnisse aus einer Eurobarometer-Umfrage der EFSA. Demnach gibt es drei Probleme, die in 20 oder mehr EU-Mitgliedstaaten am häufigsten in Zusammenhang mit dem Thema Lebensmittelsicherheit genannt werden: der Missbrauch von Antibiotika, Hormonen und Steroiden bei Nutztieren (44 %), Pestizidrückstände in Lebensmitteln (39 %) und Lebensmittelzusatzstoffe (36 %).

Hohes Vertrauen in Wissenschaft, Information über TV

In Europa genießen Wissenschaftler (82 % ), Verbraucherorganisationen (79 %) und Landwirte (69 %) das höchste Vertrauen der Europäer, wenn es um Informationen über Lebensmittelrisiken geht. Das Vertrauen in die nationalen Behörden (60 %) und die Institutionen der Europäischen Union (58 %) ist ebenfalls recht hoch. Es folgen NGOs (56 %) und Journalisten (50 %). Weniger Menschen vertrauen Supermärkten und Restaurants (43 %), der Lebensmittelindustrie (36 %) und Prominenten, Bloggern und Meinungsbildnern (19 %).

Wie im Jahr 2010 ist das Fernsehen für sieben von zehn Europäern die wichtigste Informationsquelle über Lebensmittelrisiken. Während sich jedoch nach dem Fernsehen immer mehr jüngere Menschen an Social Media wenden (45 % der 15- bis 24-Jährigen), entscheiden sich ältere Menschen für traditionelle Quellen wie Zeitungen (46 %) und Radio (30 %).

Verhaltensänderung oft nur temporär

Zwei Drittel der Europäer (66 %) haben ihren Konsum geändert, nachdem sie Informationen über ein Lebensmittelrisiko erhalten haben. Für 33 Prozent war die Veränderung dauerhaft, für die anderen 33 Prozent nur für eine Weile. Veränderungen im Konsumverhalten sind häufiger bei Frauen, in den mittleren Altersgruppen und bei denen mit höherem Bildungsniveau zu beobachten.



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(vg) 11.06.2019



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