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Verbraucher wünschen sich nachhaltigere Produkte

Deutsche Unternehmen investieren im Schnitt circa zwei Millionen Euro pro Jahr in die Aufarbeitung gebrauchter Produkte, das geht aus einer Umfrage des Online-Shopping-Netzwerks Bazaarvoice unter europäischen B2C-Marketern hervor. Im Juni 2019 wurden insgesamt 600 B2C-Marketern aus Deutschland, Großbritannien und Frankreich befragt. Als wichtigste Forderung der Konsumenten sehen die Befragten in Deutschland die Produktqualität (46 Prozent), direkt darauf folgt mit 40 Prozent die Umweltverträglichkeit der Produkte. In Großbritannien (55 Prozent) und Frankreich (49 Prozent) steht der Umweltaspekt sogar an erster Stelle.

Recyclebares Verpackungsmaterial noch wenig genutzt

Über die Hälfte (51 Prozent) der deutschen Teilnehmer denkt, dass umweltfreundlichere Materialien in Produkten der beste Weg sind, um ein Unternehmen insgesamt nachhaltiger aufzustellen. 50 Prozent nennen hier umweltverträglichere Verpackungen und 44 Prozent verkürzte Distanzen in der Lieferkette.

Drei Viertel (74 Prozent) der deutschen Unternehmen investieren bereits in verbesserte Materialien, um die Lebensdauer ihrer Produkte zu erhöhen. Recyclebare Verpackungen werden jedoch erst von 20 Prozent der untersuchten deutschen Unternehmen genutzt. Immerhin geben 60 Prozent der Befragten an, sie in den nächsten fünf Jahren einführen zu wollen. In Großbritannien nutzen dagegen bereits 36 Prozent der Unternehmen umweltfreundliche Verpackungen. Europäisches Schlusslicht der Umfrage war Frankreich: Hier nutzen lediglich 13 Prozent recyclebares Verpackungsmaterial.



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(vg) 11.07.2019