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Immer mehr Deutsche besitzen smarte Lautsprecher, Mehrheit hat aber kein Interesse


Smart-Home-Anwendungen warten noch auf den Durchbruch (Quelle: Creditplus Bank)

38 Prozent der Deutschen besitzen intelligente Lautsprecher wie Amazon Echo, Apple HomePod und Google Home oder sind daran interessiert. Auf Kommando Musik abspielen oder ein Taxi bestellen gehört dabei konkret bereits für jeden Achten zum Alltag, ein Viertel der Deutschen ist an einem solchen Gerät interessiert. Im Vergleich zu 2017 hat sich damit die Zahl der Nutzer verdoppelt. Dabei gehören vor allem Besserverdiener und Wohnungseigentümer häufiger zu den Nutzern. Zu diesen Ergebnissen kommt die repräsentative Studie Wohnen und Leben 2019 der Creditplus Bank AG. Im Frühjahr 2019 wurden dafür 1.000 Personen ab 18 Jahren online durch das Marktforschungsinstitut Toluna befragt.

Allerdings zeigt die Studie auch, dass noch immer knapp zwei Drittel der Bevölkerung kein Interesse an den smarten Lautsprechern haben. Die Vorteile der Geräte, die ihren Nutzern mehr Komfort im Alltag versprechen, überzeugen demnach viele Bundesbürger bislang noch nicht. Auch die Zahl der Uninteressierten ist in den vergangenen Jahren leicht gestiegen beziehungsweise konstant geblieben.

Smart ist bislang nur der Fernseher

Bei Anwendungen zur intelligenten Haushaltssteuerung zeigt sich ebenfalls eine gewisse Zurückhaltung in der Bevölkerung. Lediglich Smart-TVs haben derzeit den Durchbruch geschafft und sind bereits weit verbreitet. 41 Prozent der Deutschen nennen ein solches Gerät, das unter anderem mit einer Internetfunktion ausgestattet ist, ihr Eigen. Damit liegt das Smart-TV weiterhin deutlich vor anderen Anwendungen wie beispielsweise der intelligenten Alarmanlage oder Heizungssteuerung, die von lediglich vier beziehungsweise acht Prozent der Befragten genutzt werden.

Bei etwa vier von zehn Deutschen herrscht aber ein großes Interesse an Smart-Home-Lösungen.

Generationenunterschied bei Smart-Home-Lösungen

Auffällig ist, dass die 30- bis 39-Jährigen allen Smart-Home-Lösungen gegenüber deutlich offener eingestellt sind als die restliche Bevölkerung. Besonders im Vergleich zur Gruppe 60+ sind die Unterschiede erheblich. So sind beispielsweise 28 Prozent der 30- bis 39-Jährigen an einer smarten Heizung interessiert, aber nur sechs Prozent der über 60-Jährigen.



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(vg) 14.08.2019